„Erbsensuppe“ – zettzwo Produzentengalerie mit neuer Ausstellung

Martina Pods, „Kullererbsen“, Erbsen auf Acryl, 50x70 cm, 2017. Foto: zettzwo

Martina Pods, „Kullererbsen“, Erbsen auf Acryl, 50x70 cm, 2017. Foto: zettzwo

Erbsensuppe in der Kunst? Da setzen sich die Künstlerinnen und Künstler der zettzwo Produzentengalerie wieder einmal mit einer Ikone der Banalität auseinander.

Kein Thema ist zu unwichtig und keines zu groß, um nicht doch gesellschaftliche, politische und historische Referenzen zu entdecken.

Doch was ist mit Erbsensuppe? Ein fast nostalgisches Gericht, das an sättigende aber magere Nachkriegsernährung und praktische Militärverpflegung erinnert, das mit Würstchen zur Hausmannskost wird und damit zum neudeutschen Soul Food, das aber auch zur Aktionärsversammlung von Fußballvereinen taugt oder mit Kaviar und Garnelen zum hippen Après-Ski und Sylt-Silvester. Genug Stoff für Ironie und Spott, aber auch für Reflexion. Erbsensuppe ist Regionen übergreifend und - egal mit welchem Lokalkolorit geadelt - integrativ, friedlich und urdemokratisch. Das ist auch die Ausstellung als Gesamtheit, nämlich dann, wenn sich jedes der Werke bei der Hängung zum großen Ganzen zusammenfügt.

Ausstellung vom 12. Januar bis 3. Februar 2018
zettzwo Produzentengalerie, Zunftstraße 2, Durlach

Öffnungszeiten: freitags 18-20 Uhr, samstags 10-14 Uhr

Vernissage: Freitag, 12. Januar 2018, 19 Uhr

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