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Inklusion: Ein wichtiger Baustein des Vereinssports

Inklusion: Ein wichtiger Baustein des Vereinssports.Foto: pm

Foto: pm

Die INI-Vereine stehen für wohnortnahe Sportangebote auch für Menschen mit Behinderungen.

Uneingeschränkte Bewegung ist nicht für alle Menschen möglich und selbstverständlich. Allzu oft hemmen Einschränkungen die persönlichen Möglichkeiten. Dennoch ist Bewegung gerade für Menschen mit Behinderungen wichtig und von großer sozialer und gesellschaftlicher Bedeutung.

„Der Sport hilft, eigene Fähigkeiten zu erkennen und zu fördern. Er kann den Weg in die Gesellschaft öffnen und erleichtern. Die Chancen, die mit der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Sport einhergehen, sind unbestritten. Sportliche Aktivität trägt zur Steigerung des körperlichen sowie des psychischen Wohlbefindens bei. Sport gibt Vertrauen in die eigene Kompetenz, den Alltag durch gesteigerte Mobilität selbstständiger gestalten zu können, und erhöht die allgemeine Lebensqualität“, sagt Ulrike Wernert, die Behindertenbeauftragte der Stadt Karlsruhe.

Die INI-Vereine sind dem Inklusionsgedanken sehr aufgeschlossen – einige haben bereits „gemischte“ Angebote. Vorreiter war in Karlsruhe dabei die TS Durlach mit den Turnados, einem integrativen Handballteam. „Nach wie vor gibt es innerhalb der INI auch reine Behindertengruppen“, erklärt Diana Marusic, von der Karlsruher Vereinsinitiative Gesundheitssport (INI). „Weil manche Menschen einfach den ‚geschützten Raum‘ bevorzugen“, ergänzt sie. Und auch Ulrike Wernert ist sich sicher: „Es sollte eine Wahlmöglichkeit geben zwischen Sport in inklusiven Gruppen oder Sport zusammen mit Menschen, die ebenfalls eine Behinderung haben. Beides ist möglich, es gibt für mich kein besser oder schlechter.“

Guten Entwicklung in Karlsruhe

Sportangebote für Menschen mit Behinderungen in Karlsruhe haben sich in den letzten zehn Jahren erfreulicherweise gut entwickelt. „Mit und nach der Ausrichtung der Special Olympics in Karlsruhe entstand Raum für Begegnungen und Erfahrung“, erklärt Ulrike Wernert. Daraus resultierten neue Sportangebote für Menschen mit Behinderungen als Ergänzung zum üblichen Vereinsangebot. Sportvereine entwickelten für sich unterschiedliche Schwerpunkte (Rollstuhlsport, Sport für Menschen mit geistiger Behinderung, Blindensport, Neurosport).

Viele Sportvereine haben mittlerweile auch einen Inklusionsbeauftragten. Wenn also jemand mit einer Behinderung auf einen Verein zukommt, dann würde man gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, ihn nach seinen Vorstellungen in den Verein zu integrieren.

Und auch die Stadt Karlsruhe versucht, den Menschen, aber auch den Sportvereinen unterstützend zur Seite zu stehen: Mit dem Förderkonzept „Karlsruhe auf dem Weg zur Inklusion“ hat man bereits seit einigen Jahren ganz deutliche Weichen gestellt, um inklusives Handeln im Sport zu ermöglichen und zu fördern.

„Wir wollen, dass Jede und Jeder, ob mit oder ohne Behinderung und gleich welchen Alters ortsnah am sportlichen Leben teilhaben kann. Teilhaben heißt dabei, sowohl aktiv am Sport teilzunehmen, als auch Funktionen im Sport selbst wahrnehmen zu können“, betont Bürgermeister Dr. Martin Lenz. Mit der Broschüre „Spiel…Satz…Inklusion“ informiert das Schul- und Sportamt der Stadt über inklusive Angebote der Karlsruher Sportvereine. „Gerne beraten auch die Mitarbeiter des Schul- und Sportamtes über Möglichkeiten der Förderung beispielsweise zum Minimieren baulicher Barrieren, zur Stärkung von Übungsleitern oder zur gezielten Unterstützung von Sportveranstaltungen“, so Lenz weiter.

Weitere Informationen

Vereine der Initiative Gesundheitssport: ESG Frankonia, In Nae, KTV, MTV, PSK, PSV, SC Wettersbach, SG Eichenkreuz,  SG Siemens, SG Stupferich, SpVgg Aue, SSC, SV Nordwest, SVK Beiertheim, TG Aue, TS Durlach, TS Mühlburg, TSV Bulach, TSV Grötzingen, TSV Grünwinkel, TSV Palmbach, TSV Rintheim, TUS Neureut, TUS Rüppurr, VT Hagsfeld, SSV Ettlingen, TG Eggenstein, TG Söllingen, TV Bretten, TV Hochstetten, TSG Blankenloch, Ski-Zunft Durlach, TV Busenbach

Kooperationspartner: Schul- und Sportamt, Sportkreis Karlsruhe, Karlsruher Turngau, AOK Mittlerer Oberrhein

von pm veröffentlicht am 12.01.2017

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