Filmprojekt sucht Unterstützer

Auf Super 8 festgehalten: Elefanten im Zoo Karlsruhe. Foto: pm

Auf Super 8 festgehalten: Elefanten im Zoo Karlsruhe. Foto: pm

Crowdfunding für Dokumentarfilm „Geschichten aus der Heimat: Karlsruhe auf Super8” gestartet.

Das Filmboard Karlsruhe dreht anlässlich der Heimattage Baden-Württemberg 2017 den Dokumentarfilm „Geschichten aus der Heimat: Karlsruhe auf Super8“. Das Projekt will die Karlsruher Alltagsgeschichte aus drei Jahrzehnten erzählen. „Das Ausgangsmaterial sind private Super8-Filme aus den 1960er bis Anfang der 80er Jahre, die das Geschehen im Großraum Karlsruhe zeigen“, erklärt Produzent und Regisseur des Films, Oliver Langewitz. Ergänzt werden diese Aufnahmen durch neue Interviews der beteiligten Hobby-Filmer von damals. Zudem soll gezeigt werden, wie sich die auf den Super8-Filmen zu sehenden Orte, zum Beispiel der Zoologische Stadtgarten, die Karlsruher Innenstadt oder die verschiedenen Stadtteile verändert haben. Auch Aufnahmen alter KSC-Spiele, der Bundesgartenschau und Trachtenumzügen der 70er und 80er Jahre befinden sich unter dem Material.

Damit das Projekt wie geplant realisiert kann, werden insbesondere für die aufwendige Postproduktion noch Finanzmittel benötigt. Hierfür wurde nun ein Crowdfunding auf der Plattform „Gemeinsam für unsere Stadt“ der Volksbank Karlsruhe gestartet. Wer mithelfen möchte, dass der Dokumentarfilm am 15. September 2017 in der Schauburg seine Premiere feiern kann, kann das Filmprojekt mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. Natürlich gibt es auch jede Menge unterschiedlicher Dankeschöns im Angebot, zum Beispiel eine Einladung zur Filmpremiere, eine DVD des Films oder eine Nennung im Abspann des Films.

Lebendiger Geschichtsunterricht

Mit dem Film soll ein audiovisuelles Erinnerungsstück für die Stadt Karlsruhe geschaffen werden. Spannende Ereignisse der damaligen Zeit, private Feierlichkeiten und Orte, die uns auch heute noch begeistern und faszinieren, werden in dem 90-minütigen Dokumentarfilm gezeigt und in einer geschickt verwobenen Filmmontage zusammen geführt. „Der Film ist ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur unserer Stadt, mit der sich die Zuschauerinnen und Zuschauer aus Karlsruhe hervorragend identifizieren können“, betont Langewitz. Musikalisch umrahmt wird der Film durch die Filmmusikkomposition durch Filmmusikkomponisten der MAI – Music Academy International aus Karlsruhes Partnderstadt Nancy.

Die Zielgruppe sind die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger, die die damalige Zeit selbst erlebt haben, aber auch die jüngere Generation, denen mit den Möglichkeiten der heutigen Filmtechnik vermittelt werden kann, wie ihre Eltern und Großeltern damals gelebt haben: Lebendiger Geschichtsunterricht, wie er eindringlicher nicht sein könnte, erzählt aus der Perspektive von Zeitzeugen mit ihrem ganz eigenen Blick auf die damalige Zeit.

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