Mobile Impfteams in und um Karlsruhe: bereits 2.200 Impfdosen verabreicht

Helfer der an den Mobilen Impfteams beteiligten Hilfsorganisationen ASB, DRK, DLRG, JUH und MHD. Foto: Benjamin Becker / Arbeitsgruppe Mobile Impfteams

Helfer der an den Mobilen Impfteams beteiligten Hilfsorganisationen ASB, DRK, DLRG, JUH und MHD. Fotos: Benjamin Becker / Arbeitsgruppe Mobile Impfteams

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Karlsruher Hilfsorganisationen konnten bereits über 2.200 Impfungen an Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen verabreichen.

Kurz vor der Jahreswende fiel auf dem Gelände der Messe Karlsruhe der Startschuss für die Mobilen Impfteams (kurz: MIT) der Karlsruher Hilfsorganisationen, die seit mittlerweile knapp zwei Wochen in Alten- und Pflegeheimen der Region unterwegs sind (siehe Artikel zum Thema). Nur 12 Tage später konnten bereits über 2.200 Dosen des Impfstoffes gegen das Covid-19-Virus an die Bewohnerinnen von 24 Heimen verabreicht werden, berichtet Malte Wolman, einer der Organisatoren hinter den Mobilen Impfteams für den südlichen Teil des Regierungspräsidiums Karlsruhe. „Das ist ein Stand, mit dem wir sehr zufrieden sind. Die logistische Planung haben wir erst im Dezember aufgenommen, als die Rahmenbedingungen von Seiten des Landes definiert waren. Zu Spitzenzeiten werden von uns zukünftig 11 Teams gleichzeitig unterwegs sein!“

„Blaulicht-Familie“ arbeitet eng zusammen

Beteiligt an den Mobilen Impfteams aus Stadt- und Landkreis Karlsruhe sind ehrenamtliche Einsatzkräfte des ASB, des Roten Kreuzes, der DLRG, der Johanniter und der Malteser. Ohne deren Flexibilität und Hilfsbereitschaft hätte man in dieser Geschwindigkeit nicht so kurzfristig reagieren können, findet Dr. Markus Pulm von der Branddirektion Karlsruhe. „Wir spüren die gewohnt gute Verbundenheit in der Blaulicht-Familie und die gemeinsame Zielsetzung zum Schutz der Menschen in unserer Region“, so der stellvertretende Amtsleiter als Mitverantwortlicher für die Impfkampagne weiter.

Sujati Tirtohusodo, 20 Jahre, ist ehrenamtliche Rettungssanitäterin der Johanniter, wohnt in Pfinztal und befindet sich in der Ausbildung zur hauptberuflichen Notfallsanitäterin. In ihrem derzeitigen Urlaub hat sie sich sofort freiwillig gemeldet, um als Teil der Mobilen Impfteams zur Bewältigung der Pandemie beizutragen. Bescheiden sagt sie kurz vor der Abfahrt ihres Teams zu einem Pflegeheim bei Ettlingen: „Was hier gerade geschieht, ist moderne Zeitgeschichte! Es freut mich sehr, dass durch uns die besonders vom Virus gefährdete Menschen einen Schritt in Richtung Normalität gehen können.“ Vor Ort im Rahmen der Impfungen unterstützt Tirtohusodo zum Beispiel beim Aufziehen der Spritzen und der Dokumentation aller Vorgänge.

Weitere Informationen

Die Mobilen Impfteams (MIT) ergänzen die Zentralen Impfzentren (ZIZ) und die geplanten Kreis-Impfzentren (KIZ) gemäß Vorgabe des Landes Baden-Württemberg. Die tatsächliche Verabreichung des Impfstoffes („Spritze“) wird ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten oder medizinischem Fachpersonal durchgeführt. Koordiniert werden die MIT von einer Arbeitsgruppe der beteiligten Organisationen mit Anbindung an die Einsatzstäbe von Stadt und Landkreis.

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