Durlacher Allee: Bauphase 2.0 geht weiter

Schieberampe parallel zur Durlacher Allee. Foto: pia

Schieberampe parallel zur Durlacher Allee. Foto: pia

Schieberampe für Radverkehr / Alle Ziele per Bahn erreichbar.

Im Zuge der öffentlichen Erschließung rund um das neue IKEA-Einrichtungshaus an der Durlacher Allee ist am 11. November 2019 die Bauphase 2.0 gestartet. Sie dauert durch die einkaufsstarke Weihnachtszeit bis zum 7. Januar 2020 an und bringt aufgrund des erwarteten höheren Verkehrsaufkommens einige Änderungen: Auf der Durlacher Allee stadteinwärts etwa ist eine signalisierte Fußgängerquerung am östlichen Ende der provisorischen Straßenbahnhaltestelle eingerichtet. Zudem ist der Weinweg unter Entfall eines Fahrstreifens in Fahrtrichtung Durlach wieder frei.

Die provisorische Bahnhaltestelle in Richtung Durlach ist weiterhin in Betrieb, stadteinwärts bleibt die Haltestelle an der bestehenden Lage erhalten. Für die Fahrgäste sind also alle Ziele erreichbar. Wegen bisher unbekannter Einbauten und Kampfmittelverdacht unterhalb der bestehenden Haltestelle konnte die Verbindung von der Durlacher Allee aus dem Zentrum in den Weinweg erst zur Wochenmitte wieder freigegeben werden. In Richtung Durlach steht zwar nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, hier kann der Verkehr aber losgelöst vom signalisierten Kreuzungsbereich nahezu ungehindert abfließen.

Der parallel der Durlacher Allee verlaufende Geh- und Radweg wird über das Gelände der ESG Frankonia umgeleitet. Im ersten, etwa 50 Meter langen Abschnitt der Umleitung, ist wegen der eingeschränkten Wegbreite eine Begegnung des Kfz-Verkehrs nicht möglich. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich gegenseitig beachten. Im weiteren Verlauf wurden die Flächen auf dem Gelände an die geänderte Verkehrsführung angepasst, Radler und Fußgänger werden in einem abgeschrankten Bereich zu einer provisorischen Schieberampe geführt. Hier war die Anordnung einer Beschilderung mit „Radfahrer absteigen“ unumgänglich, um dem Fußverkehr in den Steigungen und Gefällestrecken die gebotene Rücksicht einzuräumen. In der Gegenrichtung ist der Radverkehr nur zwischen dem Haltestellenende nach Querung der Durlacher Allee zum ESG-Gelände erlaubt. Richtung Zentrum geht es auf dem Richtungsradweg entlang der Nordfahrbahn.

Nun kann der Bau der Straßenverbreiterung beginnen und die Arbeiten im Böschungsbereich der südlichen Durlacher Allee zum Umbau der Fahrbahn können voranschreiten. Mit Hilfe eines Bohrgerätes wird eine Bohrpfahlwand vorbereitet, die den parallel zur Durlacher Allee verlaufenden Landgraben vor der zusätzlichen Last durch die Fahrbahnverbreiterung der Durlacher Allee schützt.

Der barrierefreie Ausbau der Haltestelle folgt im nächsten Frühjahr. Für die Fahrgäste der Verkehrsbetriebe Karlsruhe gilt wie für alle Verkehrsteilnehmer: Bis 7. Januar 2020 erfolgen keine Änderungen an der Baustellenverkehrsführung. Die Baumaßnahmen auf der Durlacher Allee und im angrenzenden Weinweg werden bis zur Eröffnung des Einrichtungshauses im Sommer 2020 andauern.

Weitere Informationen

Weitere Informationen, auch Detailpläne zu den jeweiligen Bauphasen, finden Interessierte im Internet (siehe Links).

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