Ministerpräsident eröffnet in Durlach das „dm-dialogicum“

(v.r.) Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vor dem Modell der neuen Firmenzentrale. Foto: cg

(v.r.) Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup vor dem Modell der neuen Firmenzentrale. Foto: cg

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup haben heute gemeinsam mit der Geschäftsführung von dm den Neubau der Unternehmenszentrale in Durlach eröffnet.

Das dm-dialogicum, so der Name des Baus, bietet ab sofort Platz für mehr als 1.800 Mitarbeiter auf 41.000 Quadratmetern Fläche. Mehr als 120 Millionen Euro hat der Drogeriewarenhändler dafür investiert.

„Der flache, begrünte Bau der neuen dm-Zentrale fügt sich mit organischen Formen harmonisch in die Umgebung ein und bietet viel Raum für neue Ideen und eine neue Art des Zusammenarbeitens. dm zeigt seit vier Jahrzehnten, dass eine gute Balance zwischen unternehmerischer Verantwortung und wirtschaftlichem Erfolg möglich ist. Dahinter steht auch die Vision einer Unternehmenskultur, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Für die Zukunft wünsche ich viele gute, innovative Ideen in diesem schönen Gebäude“, sagte Ministerpräsident Kretschmann in seiner Rede vor den zahlreichen Ehrengästen, darunter auch Unternehmensgründer Prof. Götz W. Werner, die der Einweihung beiwohnten. Zwar würden die badischen Farben noch nicht auf dem Karlsruher Schloss wehen, so der Ministerpräsident schmunzelnd, dank der Karlsruher Drogeriemarktkette „dafür sonst überall – sogar im Schwäbischen“.

Karlsruhes Oberbürgermeister Mentrup dankte den Unternehmensvertretern für das Bekenntnis zur Fächerstadt Karlsruhe: „Wir sind sehr stolz, seit Jahrzehnten ein Vorzeigeunternehmen wie dm in unserer Stadt zu haben und wir freuen uns, dass diese Erfolgsgeschichte von Karlsruhe aus weitergeschrieben wird.“ Zudem lobte Mentrup die Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft Untermühl- und Dornwaldsiedlung sowie mit Durlachs Ortsvorsteherin Alexandra Ries: „dm pflegt den Dialog nicht nur im Haus, sondern auch mit der Umgebung.“ Mit der neuen dm-Zentrale sei es gelungen, den Stadteingang von der Autobahn her neu zu gestalten. Schon vor den dm-Plänen sei über die Verbindungsachse Durlach–Karlsruhe in einem Wettbewerb diskutiert worden. Die Wirkung zweier separater Städte rechts und links der A5 – „was den Durlachern gar nicht so unrecht wäre“, so Mentrup – sollte aufgehoben werden. Mit dm seien die Ziele des Wettbewerbs für die Durlacher Allee genau getroffen worden. „Keine Reihe gesichtsloser Gewerbebauten“ seien entstanden, stattdessen wurde auf Qualitäten gesetzt, so das Stadtoberhaupt.

Positive Resonanz seitens der dm-Mitarbeiter

„In den letzten Tagen habe ich von vielen Kolleginnen und Kollegen erfahren, dass sie sich in unserem Neubau schon sehr wohlfühlen. Das ist eine sehr gute Resonanz für das dm- Projektteam und die vielen beteiligten Handwerks- und Partnerunternehmen, bei denen ich mich sehr herzlich für ihr Engagement bedanke. Ich bin sehr beeindruckt von dem, was man hier sehen und spüren kann. In unserem dialogicum soll es, wie der Name schon andeutet, viel Raum für den Dialog mit den Kunden, mit unseren dm-Märkten, mit unseren Geschäftspartnern sowie für die dm-Kolleginnen und Kollegen untereinander geben“, sagte Erich Harsch, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, im Rahmen der Einweihung.

Nur drei Jahre nach dem Spatenstich kommen die Karlsruher dm-Mitarbeiter, die bisher auf acht Standorte im ganzen Stadtgebiet von Karlsruhe verteilt waren, nun „Am dm-Platz“ zusammen. Erst vor wenigen Tagen wurde die Benennung „Am dm-Platz“ für die neue Firmenadresse und den Standort des Neubaus gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe durch Anbringung und Enthüllung der Straßenschilder umgesetzt.

Entworfen hat den Bürobau der Stuttgarter Architekt Arno Lederer vom Architekturbüro Lederer, Ragnarsdóttir, Oei. Gestalterisch orientiert sich das Gebäude an der landschaftlichen und städtischen Umgebung. Neben der offen gestaltete Architektur und einer modernen Arbeitsplatzausstattung wurden zahlreichen Aspekte des nachhaltigen Bauens berücksichtigt. So sind beispielsweise Photovoltaikanlagen auf dem Dach vorhanden. Die Versorgung mit Fernwärme erfolgt durch die Stadtwerke Karlsruhe, welche u.a die Abwärme der Mineralölraffinerie Oberrhein nutzen. Dadurch ist eine nachhaltige und effiziente Energieversorgung gewährleistet.

Der wabenförmige Bau und das natürliche Licht durch 12.700 Quadratmeter Glasfläche bieten den Mitarbeitern eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Eine Besonderheit sind die begrünten Innenhöfe und das intensiv begrünte Parkhausdach, das mit Obstbäumen bepflanzt wurde.

Weitere Informationen

Bilder der Eröffnung „dm-dialogicum“ (25. Juli 2019) | zur Galerie

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