DurlacherLeben: Erleichterung in Durlach und Mühlburg

Wirtschaftsvereinigung DurlacherLeben

Mit Erleichterung haben die Wirtschaftsgemeinschaft DurlacherLeben und die Interessengemeinschaft Attraktives Mühlburg auf die Entscheidung des Karlsruher Gemeinderates reagiert, die so genannte Brötchentaste in Durlach und Mühlburg nicht abzuschaffen, wie es von der Gemeinderatsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen gefordert wurde.

Mit der „Brötchentaste“ ist es möglich, eine halbe Stunde ohne Gebühr zu parken. Für die Grünen gehörte die Forderung der Anschaffung dieser Einrichtung zum Bestreben, den Autoverkehr in Karlsruhe zu reduzieren. Geschäftsleute und Kunden in den betroffenen Karlsruher Stadtgebieten empfinden jedoch die „Brötchentaste“ als ein freundliches Entgegenkommen der Stadt Karlsruhe, die es erleichtert, in den so genannten B-Zentren kurzfristige Einkäufe und Erledigungen wahrnehmen zu können, ohne gleich dafür eine „Grundgebühr“ bezahlen zu müssen. Auswärtige Besucher in Durlach und Mühlburg empfinden die „Brötchentaste“ als Geste der Gastfreundschaft.

Dass der Karlsruher Gemeinderat mit seiner Entscheidung zur Beibehaltung der „Brötchentaste“ dem Bürgerwillen entspricht, zeigen die vielen Unterschriften, die hierzu in Durlach und Mühlburg gesammelt wurden. Dieses Mal blieb nicht viel Zeit für die Unterschriftenaktion. Dennoch kamen in Durlach fast 1.000 Unterschriften und in Mühlburg über 4.000 Unterschriften für den Erhalt der „Brötchentaste“ zusammen. Schon vor ca. 2 Jahren gab es einen Antrag zur Abschaffung der „Brötchentaste“, der damals ebenfalls im Gemeinderat abgelehnt wurde. Damals lief eine Unterschriftenaktion, an der sich durch eine bessere und längere Vorbereitung mehr Geschäfte und Firmen beteiligen konnten als dieses Mal. Vor zwei Jahren wurden innerhalb zwei Wochen in Durlach deutlich mehr als 3.000 Unterschriften und in Mühlburg sogar weit über 10.000 Unterschriften gesammelt.

Deutlich war bei vielen Angesprochenen, die ihre Unterschrift gaben, der Unmut darüber zu spüren, dass ein Thema, über das erst vor relativ kurzer Zeit im Gemeinderat abgestimmt wurde, jetzt schon wieder zur Abstimmung auf die Tagesordnung gebracht wurde. Viele vertraten die Meinung,  dass es zu einem demokratischen Verhalten gehöre, ein Abstimmungsergebnis zumindest für einen gewissen Zeitraum zu akzeptieren und das Thema erst dann wieder aufzugreifen, wenn hierfür neue Argumente entstanden sind.

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