Parkplätze im öffentlichen Raum: CDU bewertet Wegfall kritisch

Auch in der Durlacher Altstadt wie hier in der Amthausstraße herrscht hoher Parkdruck. Foto: cg

Auch in der Durlacher Altstadt wie hier in der Amthausstraße herrscht hoher Parkdruck. Foto: cg

Die CDU-Gemeinderatsfraktion reichte eine Anfrage bezüglich der Parkplatzsituation im öffentlichen Raum in Karlsruhe ein – Pressemitteilung der CDU-Fraktion im

Karlsruher Gemeinderat vom 12. Juli 2017.

In dieser erkundigt sie sich über die allgemeine Situation zum Wegfall der Bewohnerparkplätze und öffentlichen Stellplätzen.

Den Hintergrund der Anfrage erläutert Tilman Pfannkuch, Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion: „Der zunehmende Wegfall von Parkmöglichkeiten für den ruhenden Verkehr stellt ein wachsendes Problem für die Anwohner und den fließenden Verkehr dar. Einer der Gründe für diese Problematik ist die Zunahme von Radschutzstreifen. Aus diesem Grund ist es notwendig geworden, dass wir unseren Blick auf die bestehende Parkplatzsituation richten und stadtplanerisch eingreifen, um die Nutzung des öffentlichen Raums gerecht zu verteilen und den weiteren Verlauf der Stadtplanung zu steuern. Das Auto muss ein gleichberechtigter Teil des öffentlichen Verkehrs bleiben.“

Der motorisierte Individualverkehr wird in der Zukunft nicht abnehmen, da in naher Zukunft die Menschen auf umweltfreundliche Elektroautos umsteigen werden und die Entwicklung des autonomen Fahrens wird ebenfalls dazu beitragen, dass das Auto weiterhin eins der wichtigsten Fortbewegungsmittel bleibt. Aus Sicht der CDUFraktion ist es somit wichtig zu erfahren, wie das Verhältnis in den Bewohnerparkzonen zwischen Bewohnerparkausweisen zu den insgesamt vorhandenen Stellplätzen ist, in welchen Stadtteilen Parkplätze durch die Straßenplanung weggefallen sind, ob hierfür Ersatzflächen geschaffen wurden und wie viele öffentliche Stellplätze für den ruhenden Verkehr es in Karlsruhe aktuell gibt.

„In vielen Stadtteilen ist die Parkplatzsituation schon von vornherein stark angespannt. Insbesondere wenn man bedenkt, dass die Stadt Karlsruhe mehr Bewohnerparkausweise herausgibt, als Parkplätze vorhanden sind. Das Verhältnis hier beträgt 3:1. Hierzu kommen noch die Parkplätze für den fließenden Verkehr. Wenn man jetzt noch zusätzlich anfängt, Parkplätze zu streichen und keine Ersatzmöglichkeiten schafft, wird die Lage in Zukunft katastrophal werden, da schon allein die Anwohner nicht auf ihre Autos und Anwohnerparkausweise verzichten wollen“, erklärt Thorsten Ehlgötz, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion.

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