Entlastung für Karlsruher Betriebe

Durlacher Pfinztalstraße zu Beginn der Corona-Epidemie. Foto: cg

Durlacher Pfinztalstraße zu Beginn der Corona-Epidemie. Foto: cg

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise und die Maßnahmen der Stadt beschäftigten den Wirtschaftsförderungsausschuss, der am Dienstag (21. April 2020) in einer Videokonferenz unter Vorsitz von Erster Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz zusammen kam.

Um Liquiditätsengpässe der Karlsruher Unternehmen zu verhindern oder abzumildern, stundet die Stadt zinslos alle direkten Forderungen an Betriebe zunächst bis zum 30. Juni 2020. Das gilt etwa für Gewerbesteuer, Grundsteuer und Mieten. Davon profitieren auch Mieterinnen und Mieter von Gewerbeimmobilien der Stadt, der Karlsruher Fächer GmbH und der Volkswohnung GmbH. Daneben unterstützt die Wirtschaftsförderung die Karlsruher Unternehmen und Betriebe mit Informationen zu wichtigen Fördermaßnahmen und steht mit den regionalen Wirtschaftskammern und Netzwerken laufend im direkten Austausch, um gezielt Handeln zu können. Aktiv unterstützt werden derzeit die Karlsruher Einzelhändler und Gastronomen bei der Aktion „Dem Corona-Virus trotzen – Gemeinsam stehen wird das durch!“, der City Initiative, Karlsruhe Marketing und Event GmbH sowie der Wirtschaftsförderung Karlsruhe (siehe Artikel zum Thema). Dabei übernimmt die Wirtschaftsförderung die Kosten der Radkuriere, die den lokalen Kunden die Waren frei Haus liefern.

Darüber hinaus ist geplant, im Rahmen der Chefgespräche der Wirtschaftsbürgermeisterin mit Vertreterinnen und Vertretern der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, dem DGB Stadtverband Karlsruhe, der IHK, der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, aber auch mit Mitgliedern des DEHOGA und der City Initiative Karlsruhe zu erörtern, welche weiterführenden Maßnahmen zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft ergriffen werden sollten.

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