Bessere Parkmoral – Kontrollen zeigen Wirkung und werden fortgesetzt

Stadt Karlsruhe

Eine erste positive Zwischenbilanz nach den seit Mitte März 2013 laufenden Schwerpunktkontrollen von Parkern auf Gehwegen und Radwegen zog jetzt das Ordnungs- und Bürgeramt (OA).

So hat sich nach Einschätzung des Ordnungsamts in einigen Stadtteilen die Parkmoral bereits deutlich gebessert. Auch wurden  Radwege, etwa in der Haid-und-Neu-Straße Richtung Norden im Bereich der Tullastraße, nach Beanstandungen nicht mehr beparkt. In den ersten beiden Wochen hat das OA insgesamt 407 Beanstandungen ausgesprochen. Mit den Kontrollen reagiert das Ordnungsamt auch auf Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern. Diese hatten beispielsweise in Hagsfeld, Knielingen, Bulach, auf dem Geigersberg, in Grötzingen und Weiherfeld-Dammerstock auf Missstände hingewiesen.

Auch außerhalb der Schwerpunktaktion hat das Ordnungsamt ein Auge auf zugeparkte Geh- und Radwege. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erhielten 1.633 Fahrzeuge wegen Gehwegparkens (2012: 1.672) und 94 Fahrzeuge wegen Radwegparkens (2012: 53) Verwarnungen. Insgesamt wurden wegen Parkens auf Gehwegen im letzten Jahr 5.630 Verwarnungen, wegen Parkens auf Radwegen 277 Verwarnungen ausgesprochen.

Die Schwerpunktkontrollen sollen in den nächsten drei Wochen in verschiedenen Stadtteilen fortgesetzt werden. Der gemeindliche Vollzugsdienst will nun besonders solche Stellen beobachten, an denen durch geparkte Fahrzeuge Unfallgefahren für Kinder und Jugendliche entstehen können. So etwa auf den Geh- und Radwegen, die zu den Schulwegen zählen. Zu beachten ist hierbei, dass Kinder bis acht Jahren den Gehweg zum Radfahren nutzen müssen und bis Zehnjährige auf ihm fahren dürfen. Besondere Aufmerksamkeit bekommen auch Fußgängerfurten und -überwege sowie Bushaltestellen.

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