KAL zufrieden: Erfolg für „Balkonkraftwerke als Dauerleihgabe“

Die kleinen Photovoltaiksysteme lassen sich per  Plug & Play beispielsweise an einer Balkonbrüstung montieren. Foto: cg

Die kleinen Photovoltaiksysteme lassen sich per Plug & Play beispielsweise an einer Balkonbrüstung montieren. Foto: cg

Ein Förderprogramm für Solaranlagen auf Balkonen, das war der Antrag der Fraktion Karlsruher Liste (KAL) / Die PARTEI im Karlsruher Gemeinderat. Nun stellte die Stadtverwaltung ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) in Aussicht.

„Wir finden die Antwort der Verwaltung richtig gut“, freut sich KAL-Stadtrat Michael Haug. Seine Fraktion hatte eine Förderung für Minisolaranlagen auf Balkonen für Haushalte mit geringem Einkommen (Karlsruher-Pass-Berechtigte) beantragt – proaktive Beratung und Unterstützung durch die KEK miteingeschlossen.

„Jetzt können 50 Module für ein Jahr zeigen, welchen Mehrwert sie für Haushalte haben, die nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens stehen – und diese Menschen werden sich über jeden Tag Sonne freuen, weil die ihren Geldbeutel entlasten“, bekräftigt Altstadtrat Uwe Lancier. Dass die Stromsparhelfer der KEK mit ihrem Projekt Stromspar-Check in die Haushalte kommen und vor Ort prüfen, ob ein Balkonmodul eingesetzt werden kann, sieht er als großen Vorteil.

„Jetzt müssen nur noch genügend Familien eine Beratung anfordern, damit wir sehen können, ob unsere Idee Zukunft hat“, schließt sich KAL-Stadtrat Lüppo Cramer an.

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Ein Balkon-PV-Modul kostet derzeit im Schnitt 400-500 Euro. Die Anschaffung würde sich für den Käufer nach 8-10 Jahren amortisieren. Einer Schätzung der KEK zufolge, kommt die Nutzung eines Balkon-Moduls bei etwa einem Viertel der von den Stromsparhelfern besuchten Haushalte in Betracht. Das entspricht in etwa 50 Haushalten pro Jahr.

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