Energie- und Wärmewende: „energie.geladen“ – Themen für nachhaltiges Handeln

Blick ins Streamingstudio im Kongresszentrum Karlsruhe. Foto: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

Blick ins Streamingstudio im Kongresszentrum Karlsruhe. Foto: Jürgen Rösner/Messe Karlsruhe

Ob Windkraftstandorte, PV-Pflicht, Bürger-Energiegenossenschaften, Energieberatung, Schnellladenetze, innovative multi-lifecycle Batterien, Nachhaltigkeit durch Energieeffizienz, Wärmenetze und Abwärme, Kühlung und Klimatisierung oder Klimaneutralitätsnetzwerk: Bei „energie.geladen“, dem Energiekongress, stehen am Mittwoch, 22. Juni 2022, in Karlsruhe die Themen Energiewende und Wärmewende besonders im Fokus.

Veranstalter des kostenlosen Kongresses ist das Netzwerk fokus.energie e.V., unterstützt von der Messe Karlsruhe und weiteren Partnern. Das Kongresszentrum in Karlsruhe wird an diesem Tag zu einem Streaming-Studio, von wo aus Vorträge und Diskussionsrunden live an die bundesweit digital zugeschalteten Teilnehmer übertragen werden. „Mit der Plattform zum Austausch kann Expertenwissen erklärbar der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden“, betont Hilmar John, fokus.energie-Geschäftsführer. „Projekte und Best Practice-Beispiele erfahren im Rahmen des Kongressen so auch eine größere Sichtbarkeit.“

Zwei thematische Blöcke

In zwei thematischen Blöcken – Energiewende und Wärmewende – gibt’s nach den Grußworten von Staatssekretär Andre Baumann und Bürgermeisterin Bettina Lisbach über den Tag verteilt zwei Keynotes, 16 Kurzvorträge, mehrere moderierte Fragerunden und genügend Networking-Gelegenheiten. Dabei geht es unter anderem um Energieinfrastrukturen, grenzüberschreitende Synergieeffekte, die Solar Offensive der Stadt Karlsruhe, Schnellladenetze, Reallabor der Energiewende, Einsparungen bei Kühlung und Klimatisierung und klimafreundliche Heizungen. Ein besonderer Programmblock ist zudem für die drei regionalen Energieagenturen vorgesehen, die gemeinsam das Thema Wärmewende in der Region Karlsruhe angehen: Aus der Region, für die Region – und was in der Region für Bürger gemacht wird.

Best Practice-Beispiele

Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Handwerk, Industrie, Politik und Wissenschaft zeigen bei „energie.geladen“, dem Energiekongress, Themen für nachhaltiges Handeln auf – komprimiert und fundiert, zielgenau ausgerichtet für Energie-Experten, Vertreter von Kommunen, Forschungseinrichtungen und Handwerker – aber auch für Häuslebauer, engagierte Bürger und die Politik. Denn alle können bei diesem Thema dazu beitragen, können entsprechende Innovationen fördern, regenerative und nachhaltige Energieversorgung unterstützen und Ressourcen sparsam einsetzen.

Deshalb ist es bei „energie.geladen“, dem Energiekongress, wichtig, dass in den beiden thematischen Böcken – Energiewende und Wärmewende – stets Best Practice-Beispiele aufgezeigt werden. Dabei wird auch Wert auf Interaktion gelegt, denn die bundesweiten Teilnehmer des Kongresses sollen mitdiskutieren und sich auch thematisch im Netzwerk einbringen. Bei diesem Format können bewusst auch Fragen direkt an die Referenten gestellt werden. Ziel ist, Expertenwissen verständlich in eine breite Öffentlichkeit zu tragen.

„energie.geladen“ – der Energiekongress

Bei Energiewende und Wärmewende geht es auch darum, die Thematik entsprechend ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung besonders in den Fokus zu rücken, aus unterschiedlichen Blickwinkeln dabei zu beleuchten. „energie.geladen“, der Energiekongress, möchte hier interdisziplinär ein Motor für Veränderung sein, ein Schaufenster für Technologien, für gute Beispiele, für effiziente Umsetzung. Schließlich langt es für das Erreichen von Klimazielen meist nicht, nur an einer Stellschraube zu drehen.

Das Netzwerk fokus.energie e.V. bietet mit dem Energiekongress aktive Unterstützung, richtet sich dabei an alle Zielgruppen, die dazu beitragen können – ob Initiativen, Institutionen oder interessierte Bürger. Das kostenlose Programm ist bewusst so strukturiert, dass eine gezielte Teilnahme an diesem Tag an einzelnen Angeboten möglich ist.

Weitere Informationen

Infos zum Programm und zur Anmeldung zum kostenlosen Kongress gibt's online (siehe Links).

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