Austausch für einen gemeinsamen Re-Start des Karlsruher Stadtlebens

Blick auf Karlsruhe. Foto: cg

Blick auf Karlsruhe. Foto: cg

Aktuell bestimmt die „Bundesnotbremse“, was im Karlsruher Stadtleben möglich ist – oder eben nicht. Doch eine Öffnung wird kommen, sobald die Rahmenbedingungen hierfür gegeben sind. Um für diesen Moment vorbereitet zu sein, hat die KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtleben, beispielsweise aus Handel, Gastronomie, Kultur aber auch dem Freizeit- und sozialen Bereich zur Informations- und Austauschveranstaltung „Re-Start Stadtleben“ eingeladen.

Bei der Online-Veranstaltung hat die KME erste Konzeptbausteine präsentiert und den Austausch mit den Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen gesucht, um Ideen und Anregungen mit in den Prozess zu einem gemeinsamen und koordinierten Öffnungsszenario in der Stadt Karlsruhe aufzunehmen. Um ein solches zu gewährleisten, bedarf es beispielsweise flächendeckender Testungsstationen mit der Ausgabe – nach negativer Testung – eines unter anderem digitalen Nachweises, der Bewegungsfreiheit in der Stadt garantiert. Ebenso wurde deutlich, dass auch die Frage zu klären wäre, wie die Selbsttests der vielen Schülerinnen und Schüler zu werten sind, die diese jeden Morgen absolvieren. Oder aber, dass an mobile und barrierefreie Test-Stationen, die zu den Menschen kommen, gedacht werden. Und gibt es dann einen digitalen „grünen Stempel“, bei dem die Zeit nach einem Test abläuft, der aber für vollständig Geimpfte oder Genesene auf „Dauergrün“ steht? Erforderlich wäre dafür unter anderem ein reibungsloser Datenfluss vom Testzentrum bis zum Gesundheitsamt und ein einheitliches Ein- und Auslassmanagement seitens der Händler, Gastronomen, Veranstalter und vielen mehr.

Deutlich wurde aber auch, dass viele, wie zum Beispiel Theater, Museen oder Bibliotheken, ihre bereits erprobten und gelebten Konzepte haben und jederzeit öffnen könnten. Ähnliches gelte für Hotels und Gaststätten. Neben dem Austausch wurde die Veranstaltung auch zur Vernetzung und Verknüpfung genutzt, so beispielsweise von Alexandra Ries, Ortsvorsteherin von Durlach, und Karina Langeneckert aus der Jugend- und Sozialbehörde der Stadt Karlsruhe, die sich über die Schaffung von Räumen mit Betreuung vor allem für Kinder und Jugendliche austauschen möchten.

Die Ergebnisse der Veranstaltung werden nun von der KME sortiert und bewertet, um weitere Schritte hin zu einer Öffnungsstrategie gehen zu können, bei der die gesamte Stadt mitgenommen wird. „Denn nur im Austausch und mit einer gemeinsamen Strategie können wir bereit sein für den Re-Start – und zur Rückkehr in ein Stadterlebnis“, bedankte sich Martin Wacker, Geschäftsführer der KME, bei allen Beteiligten für den intensiven Austausch.

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