Der Mensch bleibt der wichtigste Faktor: 10. Karlsruher Tourismustag zum Thema Sprachassistenten im Tourismus

KTG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann begrüßte die Gäste des 10. Karlsruher Tourismustages. Fotos: cg

KTG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann begrüßte die Gäste des 10. Karlsruher Tourismustages. Fotos: cg

Das Reisen der Zukunft mit Alexa, Cortana, Google Home und Co: Auf großes Interesse stieß der 10. Karlsruher Tourismustag am 25. Oktober 2018 der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH.

Mehr als 120 Leistungsträger aus Politik, Hotellerie und Gastronomie, Vertreter von Freizeit- und Kultureinrichtungen, touristische Dienstleister sowie Vertreter von Tourismusverbänden aus Region waren in die Räume der IHK Karlsruhe gekommen, um unter dem Motto „Mund und Ohren auf!“ über die Auswirkungen von Sprachassistenten im Tourismus zu diskutieren.

„Auch zum 10. Jubiläum des Karlsruher Tourismustages beweist das Team des Karlsruhe Tourismus wieder viel Weitsicht,“ eröffnete die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz die Veranstaltung, „denn Weitsicht – das ist der Blick über die eigenen Grenzen hinaus und zugleich der Blick in die Zukunft voraus“. Tatsächlich zeigten die Vorträge und die Workshops des Tourismustages, wie viele Fragen bei den neuen Technologien noch offen sind. Klaus Hoffmann, Geschäftsführer der KTG, fasste zusammen: „Der 10. Tourismustag hat uns vor Augen geführt, dass das Thema Sprachassistenten hochaktuell und sicherlich von wachsender Bedeutung für die Branche ist. Die angeregten Gespräche und Diskussionen haben aber auch gezeigt, dass noch viel Arbeit vor allen liegt – und das Allerwichtigste, was der heutige Tag ergeben hat: Der Mensch spielt im Tourismus immer noch die Hauptrolle!“.

Touristische Inhalte per Sprachanfrage

Denn Alexa und Co. müssen erstmals von Menschen gefüttert werden, führte beispielsweise Pascal Gebert vom Beratungsnetzswerk Tourismuszukunft in seiner Keynote zur „Künstlichen Intelligenz & Sprachassistenten im Tourismus aus“. So sei eines bei Einsatz des Sprachassistenten klar: Touristische Inhalte müssen auch einfach per Sprachanfrage zu finden sein. Damit das gut funktioniert, muss vor allem Struktur in den gesammelten Daten wie angebotene Erlebnisse und Unterkünfte, gebracht werden. Und: Die Systeme können nur lernen und intelligenter werden, je mehr Menschen sie benutzen.

Fragen von den Teilnehmern nach Datensicherheit, Kosten der Digitalisierung, mögliche Beeinflussung und Manipulation der Nutzer zeigten, wie weit die Entwicklungen noch voranschreiten müssen, damit in Zukunft der Sprachassistent eine reibungslose vollautomatisierte Urlaubsbuchung ermöglichen könnte. Das Interesse der potenziellen Gäste ist jedoch bereits vorhanden: 37 % würden einer Studie von Bitkom zufolge Sprachassistenten gerne für die Recherche und Informationsbeschaffung nutzen, 14 % für Online-Bestellungen.

Klaus Hoffmann führt aus: „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz der Teilnehmer auf das Programm des 10. Tourismustages. Wie schon in den Vorjahren ist es uns heute wieder gelungen, den Tourismuspartnern aus der Region eine Plattform zum Austausch zu geben, aus der sicherlich die eine oder andere Idee für die Zukunft erwächst. Uns hat der Vortrag über das Praxisbeispiel „Dresden Skills“ aus der aus der sächsischen Landeshauptstadt dazu gebracht, uns experimentierfreudig mit dem Thema Alexa für den Karlsruhe Tourismus auseinanderzusetzen.“

#ttagka18

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