Montags „Sperrmüllfrei“ wird wohl viel zu teuer

Sperrmülll landet nicht selten auf Gehwegen und Straßen. Foto: cg

Sperrmülll landet nicht selten auf Gehwegen und Straßen. Foto: cg

Es geht um „Mülltourismus“ und Verschmutzung rund um den Karlsruher Sperrmüll: Ein Thema, das schon lange Bürger und Bürgervertreter beschäftigt.

Die SPD stellte dazu unlängst einen Antrag im Gemeinderat, forderte die Verwaltung auf, mit Maßnahmen stärker gegen diese zwei Punkte vorzugehen (s. Artikel zum Thema). Besonders die Sperrmülltermine an Montagen und nach Feiertagen sollten gestrichen werden, denn Bürger würden zu diesen Terminen ihren Sperrmüll „deutlich früher“ auf die Straße stellen. „Eine Reduzierung der Abholtermine ist nur mit der Bereitstellung von zusätzlichen Fahrzeugen, Fahrern und Ladern möglich“, so die deutliche Antwort des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) – und mit Blick auf die Sauberkeit rund um Sperrmüll: „Eine Nachreinigung der Straßen nach Sperrmüllterminen erfolgt am gleichen Tag.“

Deutlich mehr Sperrmüll

Im Zuge des Antrags informierte das AfA, dass die eingesammelte Sperrmüllmenge (Straßensperrmüll und Sperrmüll auf Abruf) seit 2015 (rund 5.700 Megagramm) bis zum Ende des Jahres 2017 (rund 6.700 Megagramm) um rund 17 Prozent anstieg.

Um diese Menge zu entsorgen, seien, so das AfA, rund 230 Abholtage im Jahr nötig – eine Änderung mit weniger Tagen erfordere mehr Material und Personal.

Deshalb wurde dieser Antrag in den Ausschuss für öffentliche Einrichtungen verwiesen – immerhin geht’s dabei um eventuelle Mehrkosten, unter anderem Anschaffung Fahrzeuge, Personalaufwendungen, Unterhaltungskosten und Folgekostenbelastung – von mehreren 100.000 Euro.

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