Sirenentest am Karlsruher Warntag

Erster bundesweiter Warntag. Foto: pia

Im gesamten Stadtgebiet verteilt: Hochleistungssirenen zum Schutz der Bevölkerung. Foto: pm

Am 9. September 2021 ertönen um 11 Uhr die städtischen Sirenen zum Probealarm: Dauerton – Heulton – Dauerton

Selbst in geräuschintensiven Zeiten lässt eine Sirene aufmerken – aber vielen Menschen ist nicht mehr klar, was ihr Erklingen heißt. Um die Bedeutung der fest installierten Anlagen und ihrer Töne wieder stärker in das allgemeine Bewusstsein zu rücken und für damit verbundene Verhaltensempfehlungen zu sensibilisieren, löst die Stadt ihre Sirenen am Donnerstag, 9. September 2021, gegen 11 Uhr aus. Seit dem vergangenen Jahr ist der zweite Donnerstag im September jährlich im Rahmen eines bundesweiten Warntags überall dafür vorgesehen. Doch der nächste findet nun erst 2022 statt, in Karlsruhe aber erfolgt der Test wieder.

Digitale Medien werden stärker eingebunden

Der Probealarm ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Dauerton zu hören ist, direkt gefolgt vom auf- und abschwellenden Heul- und dann erneut dem Dauerton. Im Ernstfall – etwa ein Großbrand oder ein Chemie-Unfall – alarmiert ein Heulton die Bevölkerung und gibt der Dauerton später Entwarnung. Beim kommenden Testlauf ist bereits für 10.45 Uhr vorgesehen, den Probealarm mit einer Information über das Modulare Warnsystem des Bundes ("MoWaS") anzukündigen. Dabei werden Warn-Apps wie "NINA" oder "KATWARN" diese Info für den Bereich der Stadt Karlsruhe verbreiten.

Weitere Informationen

Die Aktion verknüpft das technische Ziel, die Funktionsfähigkeit des gesamten Warnsystems, in das auch der Rundfunk und weitere Medien als Multiplikatoren eingebunden sind, zu überprüfen, mit dem beschriebenen gesellschaftlichen, Aufmerksamkeit und Bereitschaft herzustellen. Gerade an Menschen im Freien ohne Schutzraum ist dabei gedacht. Rückmeldungen zu Gelingen und Empfinden der Warn-Aktion per E-Mail an sirene(at)karlsruhe.de sind erwünscht. Mehr Info gibt es im Internet (siehe Links).

Der Notruf bleibt Notfällen vorbehalten.

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