Erhöhte Glatteisgefahr

Winterdienst steht bereit / Bitte um vorsichtiges Verhalten. Foto: cg

Winterdienst steht bereit / Bitte um vorsichtiges Verhalten. Foto: cg

Für die Nacht von Freitag, 22. Januar, auf Samstag, 23. Januar 2016, sehen die aktuellen Wettervorhersagen das Einsetzen möglichen Eisregens.

Der städtische Winterdienst ist darauf vorbereitet und beobachtet die Wetterlagen genau. Sollte nach speziellen Vorhersagen tatsächlich Eisregen zu erwarten sein, streut der Winterdienst die relevanten Straßen und Verkehrswege präventiv ab. Vor allem, wenn in der kommenden Nacht der vorhergesagte mäßige bis strenge Frost tatsächlich eintritt. Denn dann ist der Untergrund tief gefroren und es kann bei einsetzendem Eisregen oder Regen zu gefährlicher Glätte kommen.

Der Winterdienst bittet daher einmal mehr dringend darum, sich vorsichtig und umsichtig zu verhalten. Er rät, Fahrten am Samstagmorgen oder -vormittag soweit wie möglich später anzutreten, wenn dann das Eis hoffentlich wieder abgetaut ist. Denn höhere Temperaturen stehen in Aussicht. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag war der Winterdienst ab 3.45 Uhr im Einsatz, um vor dem angesagten leichten Schneefall präventiv streuend tätig zu werden.

Aktualisierung (Stand: 22. Januar 2016)

Für heute (Freitag) Abend sagen die Wetterdienste Regen voraus. Er soll im Raum Karlsruhe gegen 22 Uhr einsetzen. Da die Straßen noch gefroren sind, besteht erhöhte Glatteisgefahr. Darauf ist der Karlsruher Winterdienst vorbereitet. Er wird gegen 20.30 Uhr mit allen verfügbaren Kräften ausrücken und Straßen der Priorität eins (Bundes- und Landesstraßen, die das Karlsruher Stadtgebiet durchqueren, sowie die Hauptverkehrs- und Hauptverbindungsstraßen innerhalb des Stadtgebietes) und Überwege sowie Radfahrwege vorsorglich abstreuen.

Gegen Mitternacht ist nach den derzeitigen Vorhersagen mit Plus-Temperaturen zu rechnen. Daher dürfte nach Einschätzung des Winterdienstes morgen (Samstag) Früh keine Glättegefahr mehr vorherrschen. Dennoch nimmt der Winterdienst auch dann Kontrollfahrten vor und streut noch vorhandene Gefahrenstellen ab. Der Salzverbrauch wird nach Einschätzung des Winterdienstes bei etwa 50 bis 60 Tonnen liegen. Ebenso viel hat er bei seinen Einsatzfahrten in der zurückliegenden Nacht verbraucht. Dies stellt freilich kein Problem dar. Alleine in der Halle des Amtes für Abfallwirtschaft (AfA), das für den Winterdienst zuständig ist, lagern dann immer noch nahezu 1.000 Tonnen Streusalz. Insgesamt hat die Stadt Karlsruhe in diesem Winter Zugriff auf etwa 6.500 Tonnen.

Trotz all dieser Anstrengungen können nicht alle Straßen- und Radwegeabschnitte gleichzeitig und bei anhaltenden Niederschlägen dauernd geräumt und bestreut werden. Daher sollten alle Teilnehmenden am Straßenverkehr auch ihre Fahrweise an die winterlichen Straßenverhältnisse anpassen und besonders vorsichtig fahren. Wer kann, sollte auf Fahrten verzichten.

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