Lachende und weinende Augen beim 7. Grötzinger Narrensprung

Bei den Umzugsteilnehmern - hier die KaGe Blau-Weiss zusammen mit Narrengericht-Chefankläger Thomas Tritsch - war die Stimmung ausgelassen gut. Foto: dl

Bei den Umzugsteilnehmern - hier die KaGe Blau-Weiss zusammen mit Narrengericht-Chefankläger Thomas Tritsch - war die Stimmung ausgelassen gut. Foto: dl

Am Sonntag (9. Februar 2020) fand der Grötzinger Narrensprung zum siebten Male statt. Pünktlich um 14.11 Uhr startete der Umzug mit 66 Fastnachtsgruppen und ca. 1500 Teilnehmern. Mehr als 9000 Zuschauer säumten die Strecke.

In mehreren Kleingruppen waren auch ca. 2000 Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Umzugsstrecke, die offensichtlich keinerlei Interesse am eigentlichen Faschingstreiben hatten. Mit zunehmender Alkoholisierung wurde die Stimmung zwischen den einzelnen Gruppen aggressiver.

Von den eingesetzten Jugendschutzteams wurden 627 Ansprachen durchgeführt und in 122 Fällen alkoholische Getränke entsorgt. 24 Jugendliche mussten den Eltern überstellt werden. Bei einem 16-Jährigen wurden 2,12 Promille und bei einer 15-Jährigen 1,78 Promille gemessen.

Insgesamt kam es zu drei Körperverletzungsdelikten, zwei Sachbeschädigungen, zwei Verstößen gegen das Waffengesetz, drei Beleidigungen von Polizeibeamten und zwei Widerstandshandlungen. Es mussten 22 Platzverweise ausgesprochen werden. Drei Personen wurden aufgrund ihrer Alkoholisierung zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

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