„Aktenzeichen XY...ungelöst“: Überfälle auf Durlacher Wettbüro in TV-Sendung

Präsentiert die Fälle: Moderator Rudi Cerne. Foto: Nadine Rupp/ZDF

Präsentiert die Fälle: Moderator Rudi Cerne. Foto: Nadine Rupp/ZDF

Mit insgesamt drei Fällen ist das Polizeipräsidium Karlsruhe am kommenden Mittwochabend (6. Februar 2019) in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“ vertreten.

Mit Hilfe eines Filmbeitrags wird nach zwei unbekannten Tätern gefahndet, die am 28. November 2016 und am 25. Januar 2017 in der Durlacher Pfinztalstraße unter Einsatz einer Schusswaffe zunächst zweimal dasselbe Wettbüro überfallen haben (s. Artikel zum Thema). Die Ermittler des Raubdezernates der Karlsruher Kripo gehen zudem davon aus, dass auch ein dritter, am 8. Februar 2017 verübter bewaffneter Raubüberfall auf das Konto des Duos geht.

Darüber hinaus bittet das Kriminalkommissariat Pforzheim in einem sogenannten Studiofall um Unterstützung bei der Suche nach der seit dem 11. Januar 2019 vermissten 64 Jahre alten Birgit Keller. Die Rentnerin war zuletzt an jenem Freitagnachmittag gegen 13.30 Uhr auf dem Balkon ihrer in Ispringen im Enzkreis gelegenen Wohnung gesehen worden. Seither fehlt von ihr jede Spur. Die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei sind leider ergebnislos geblieben. Wahrscheinlich ist sie mit Bluejeans und einer schwarzen Wintersteppjacke bekleidet, trägt schwarze Lederschuhe und führt eine schwarze Handtasche mit.

Unter der Rubrik „XY...geklärt“ berichtet Rudi Cerne über einen Ermittlungserfolg nach einem schweren Raubüberfall, der am 4. November 2017 von drei bewaffneten Tätern auf einen Supermarkt in der Karlsruher Eberstraße verübt worden war. Ein Zeuge aus Berlin hatte aufgrund der Ausstrahlung der Fahndung am 25. Juli 2018 noch während der Sendung einen Hinweis auf einen in Haft sitzenden 25-Jährigen gegeben. In der Folge konnten dessen 16-jähriger Bruder sowie ein 42 Jahre alter Mann als mutmaßliche Mittäter identifiziert werden. Bis dahin bestanden keinerlei Ermittlungsansätze nach Berlin. Welchen Bezug das Trio ausgerechnet nach Karlsruhe hatte, ließ sich bis heute nicht klären.

Weitere Informationen

Sachdienliche Hinweise zu den Fällen nimmt der Kriminaldauerdienst des Polizeipräsidiums Karlsruhe unter Telefon 0721/666-5555 entgegen.

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