Paracelsus-Klinik führt Patientenarmband ein

Paracelsus-Klinik Karlsruhe

Die Vorteile des schmalen Plastikstreifens ums Handgelenk der Patienten liegen auf der Hand und die Paracelsus-Klinik Karlsruhe ist eine der ersten Kliniken in der Region, die Patientenarmbänder eingeführt hat.

Seit August 2012 bekommt jeder Patient der Klinik direkt bei der Aufnahme ein solches Armband ums Handgelenk, auf dem Name, Vorname und Geburtsdatum verzeichnet sind. „Verwechselungen sind damit ausgeschlossen, Patienten, die sich nicht äußern können, werden trotzdem von jedem Mitarbeiter sofort zugeordnet, eine namentliche Ansprache ist jederzeit möglich“, umreißt Pflegedienstleiterin Nuray Saltik die Vorteile.

Viele Patienten sind zunächst einmal überrascht, reagieren dann aber durchweg positiv, schließlich geht es um die eigene Sicherheit. Insbesondere, wenn Patienten von der Station zu einer Untersuchung gebracht werden, steigt das Risiko einer Verwechslung. Denn die Mitarbeiter in den Funktionsabteilungen kennen die Patienten oft noch nicht persönlich. Wenn sich dann ein Patient nicht äußern kann oder mehrere Patienten gleichzeitig auf eine Untersuchung warten, kommt es zu Zeitverlusten, wenn zunächst die Identität geklärt werden muss. Mit einem Blick auf das Armband ist diese Schwierigkeit nun passé.

Das Thema systematische Patientensicherheit nimmt man in der Paracelsus-Klinik Karlsruhe sehr ernst und engagiert sich deshalb im bundesweiten „Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.“. Das Bündnis setzt sich aus Vertretern der Gesundheitswirtschaft zusammen, um die Patientensicherheit in Deutschland systematisch zu verbessern.

Foto: pm

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