Manfred Groh (CDU): „Realschulen dürfen nicht zerschlagen werden“

Manfred Groh (CDU): „Realschulen dürfen nicht zerschlagen werden“ Foto: pm

Foto: pm

„Die öffentliche Diskussionsveranstaltung an der Friedrich-Realschule am Montagnachmittag (18. Februar 2013) ist auf reges Interesse gestoßen.

Es wurde sehr deutlich, dass die hervorragende Arbeit der Realschulen von der grün-roten Landesregierung keinerlei Wertschätzung erfährt. Mit Sorge wurde von den Teilnehmern die Abschaffung der Grundschulempfehlung sowie das von der Landesregierung geplante „Zwei-Säulen-Schulmodell“, in dem es nur noch Gemeinschaftsschulen und Gymnasien geben soll, gesehen. Es ist mir völlig unbegreiflich, weshalb GRÜNE und SPD diese funktionierende Schulart abwickeln wollen“, erklärte der CDU-Abgeordnete Manfred Groh anlässlich seines Gedankenaustausches mit Schülern, Lehrkräften sowie Eltern.

„Eltern vertrauen auf die Realschulen! – Das belegt nicht zuletzt der stetige Anstieg der Schülerzahlen über die letzten Jahre. Die Lehrerinnen und Lehrer schaffen es in ihrem Unterricht wichtige Inhalte anschaulich und handlungsorientiert zu vermitteln. Im Dialog mit Lehrern, Eltern, Schülern, Ausbildungsbetrieben und natürlich dem Schulträger wurde deutlich, dass den Absolventen der Realschule alle Wege offen stehen. Nicht wenige Absolventen der Friedrich-Realschule haben im Anschluss an die Mittlere Reife das Abitur gemacht und ein Studium aufgenommen. Anderen Absolventen ist es gelungen nach der Meisterprüfung einen eigenen Betrieb aufzubauen oder zu übernehmen. Nicht wenige ehemalige Realschüler zeigen sich von der Realschule überzeugt, die ideale Grundlage für ihren beruflichen Erfolg gelegt hat. Mit der Realschule können die jungen Menschen alles erreichen, was sie sich vorgenommen haben, von der Lehre bis zu einem Studium“, stellte Manfred Groh überzeugt fest.

„Die anhaltende Debatte um den zunehmenden Fachkräftemangel macht deutlich, welche Bedeutung die Realschule hat. Von Seiten der Ausbildungsbetriebe wurde mir berichtet, dass sie besonders gerne Realschüler einstellen. Sie schätzen diese Bewerber aufgrund ihrer lebensnahen, selbstständigen und zupackenden Art. Sie zeigten sich dabei überzeugt, dass die Realschule die beste Vorbereitung junger Menschen für kaufmännische oder gewerblich-technische Ausbildungsberufe darstellt. Ich bin mir sicher: In unserem durchlässigen Schulsystem bildet die Realschule den Hauptpfeiler. Sie bereitet die Schülerinnen und Schüler berufsbezogen und fundiert auf ihre selbstbestimmte Zukunft vor und öffnet Türen in alle gewünschten Richtungen. Ich erwarte deshalb von der grün-roten Landesregierung, dass sie die Eigenständigkeit der Realschule garantiert und deren Stärkung – anstatt deren Abwicklung – ermöglicht“, richtete Manfred Groh seine Forderung an die Landesregierung.

Weitere Informationen

Friedrich-Realschule auf Durlacher.de