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Falsche Polizeibeamte wenden sich mit neuer Masche an Spielhallenpersonal

Polizei Karlsruhe. Foto: cg

Foto: cg

Falsche Polizeibeamte wollten in der Nacht zum Donnerstag (24. Januar 2019) mit einer perfiden und bisher unbekannten Variante das Spielhallenpersonal einer in Durlach gelegenen Spielothek übertölpeln, um an einen größeren Geldbetrag zu gelangen.

Nach einem dubiosen Anruf hatte sich gegen 0.15 Uhr ein Mitarbeiter der Spielhalle persönlich an das Polizeirevier Karlsruhe-Durlach gewandt. Bei ihm hatte gegen Mitternacht ein vermeintlicher Polizeibeamter angerufen, der sich nach der Verwahrung der Spieleinnahmen erkundigte. Darüber hinaus ließ sich der mutmaßliche Polizist sowohl von dem Angestellten als auch von dessen Chefin die Mobiltelefonnummer geben.

Wie sich auf dem Polizeirevier durch einen Anruf herausstellte, war die Chefin zwischenzeitlich unter der angezeigten Rufnummer ihres Mitarbeiters angerufen worden. Allerdings hatte sie zu ihrer Überraschung nicht ihren Beschäftigten am Telefon, sondern einen angeblichen Polizeibeamten des Polizeireviers Durlach, der sich als „Herr Brinkmann“ vorstellte. Er ließ die Frau wissen, ihr Mitarbeiter sei von mehreren maskierten Tätern überfallen und gefesselt worden.

Als die Vorgesetzte in der Folge zur Verifizierung ihren Beschäftigten sprechen wollte, gab der mutmaßlich Polizist vor, der Mann werde aktuell ärztlich versorgt und es sei daher nicht möglich.

In der Vermutung, einen echten Polizisten am Telefon zu haben, gab die Angerufene Auskunft über verfügbare Bargelder. Weiter führte der Gesprächspartner an, dass zwei Täter bereits gefasst worden seien und die verbleibenden Täter zu ihr unterwegs wären das Geld zu rauben. Daher werde er zu ihrem eigenen Schutz einen Kollegen schicken, der den Geldbetrag abhole und in Sicherheit bringe.

Die Frau sollte hierzu ihre Adresse herausgeben, was sie dies zu ihrem großen Glück aber verweigerte. Als sie nun äußerte, zum Polizeirevier Durlach zu fahren, um ihren Mitarbeiter persönlich zu sprechen, gab der unbekannte Teilnehmer an, dass es sich bei dem Anruf lediglich um einen Scherz ihres Mitarbeiters in Verbindung mit einem Radiosender gehandelt habe. Danach legte der Unbekannte auf.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe warnt die Bevölkerung und vor diesem Hintergrund insbesondere die Inhaber und Beschäftigen solcher Firmen, unbekannten Anrufern persönliche Informationen herauszugeben. Im Übrigen nimmt die richtige Polizei niemals Gelder oder jedwede Wertsachen zum Schutz vor Dieben oder Räubern in Verwahrung. Ein Kontrollrückruf beim örtlichen Polizeirevier oder über Notruf 110 kann bei zweifelhaften Anrufen rasch zur Auflösung eines Schwindels führen.

von pol veröffentlicht am 28.01.2019

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