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„Kunst durch Musik“ – Der emotionale Einfluss von Musik in der Kunst

„Kunst durch Musik“ – Der emotionale Einfluss von Musik in der Kunst. Grafik: pm

Grafik: pm

Gemeinschaftsausstellung zugunsten des Hospiz Arista im Rathausgewölbe vom 9. bis 11. September 2016.

 „Was bewirkt Musik bei Kunstschaffenden?“ Diese Frage beantworten zehn Künstler der Künstlervereinigung fundus artifex e.V. mit ihren Kunstwerken in einer einzigartigen Gemeinschaftsausstellung im Gewölbekeller des Durlacher Rathauses. Vom 9. bis 11. September 2016 präsentieren Kirsten Wüst (Malerei), Wilfried Temp (Malerei), Diana Rastetter (Malerei), Natalija Priester (Malerei), Sabine Lange-Vogel (Malerei), Maria Lange (Malerei), Petra Kolossa (Malerei), Monika Henkel (Skulpturen), Sabine Grötzbach (Malerei) und Klaus Eppele (Fotografie) ihre von Musik inspirierten Werke. Verschiedene Aktionen während der Ausstellung sorgen dafür, dass die Künstler am Ende eine Spende an das Ettlinger Hospiz Arista übergeben können. Zur Vernissage am 9. September 2016 um 19 Uhr sind alle Kunstliebhaber eingeladen.

Zehn Künstler der Künstlervereinigung fundus artifex e.V. haben sich zusammengefunden, um in Durlach im Gewölbekeller des Rathauses Kunstwerke zum Thema „Kunst durch Musik“ zu präsentieren. Als Schwerpunkt zeigen sie Werke, die durch die Kraft und den Einfluss von Musik entstanden sind. Zu sehen sind verschiedene Kunstrichtungen: Gegenständliche und abstrakte Acryl- und Ölmalerei, Grafik, Airbrush, Skulpturen und Fotografie.  

Öffentliche Vernissage

Der Künstler Günter Weiler aus Waldbronn wird mit seiner Laudatio die Ausstellung am Freitag, 9. September 2016, um 19 Uhr offiziell eröffnen. Musikalisch begleitet wird er dabei von Ronja Ramisch von der Musikschule Ettlingen, 1. Bundespreisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ 2016, in der Kategorie Akkordeon Solo. Alle Liebhaber von Kunst und Musik sind herzlich eingeladen.

Hilfe für das Hospiz Arista

An allen Ausstellungstagen läuft eine von den Künstlern sowie von den Besuchern gestaltete Malperformance. Die dabei entstandenen Bilder sowie Bildausschnitte werden zugunsten des Hospiz- und Palliativzentrums Arista in Ettlingen verkauft. Gleichzeitig stellt jeder ausstellende Künstler kleinere Exponate zur Verfügung, deren Erlös sie ebenso  zu 100 % dem Zentrum stiften. Von jedem weiteren verkauften Ausstellungsstück (Bild oder Skulptur) gehen 10 % des Erlöses an das Hospiz.

Die Künstler

Kirsten Wüst. 1961 in Leipzig geboren, musikpädagogisches Studium, Tätigkeit als Lehrerin und Erzieherin. Seit 1990 lebt Kirsten Wüst in Karlsruhe, später in Waldbronn, ist beruflich im Personalwesen und in der Immobilienwirtschaft tätig. 2013 beginnt ihre intensive Beschäftigung mit der Acrylmalerei. Kräftige, leuchtende Farben sind für sie ein wichtiges Ausdrucksmittel. In ihren Landschaftsbildern verarbeitet Kirsten Wüst ihre Liebe zur Natur, teils gegenständlich, teils abstrakt. Musikalisch werden ihre Arbeiten von Künstlern wie Dvoràk, Grieg und Tschaikowski beeinflusst. Seit 2014 regionale Ausstellungen in Waldbronn, Ettlingen und Karlsbad-Langensteinbach.

Wilfried Temp. Maler, Grafiker und Plakatmaler, geb. 1950 in Monheim am Rhein. Weiterführende Kurse in Werbegrafik und Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach Kursende folgte eine Fortbildung in Fotografie und Fotolabortechnik mit dem Ziel der künstlerischen Bearbeitung sowie Modefotografie. Freund und Mäzen Ulrich Lassek († 2007), den er noch aus der Düsseldorfer Studienzeit kannte, brachte WT wieder zur Malerei zurück. Ausstellungen und Beteiligungen fanden in Essen, Bad Marienberg, Bonn-Bad Godesberg, Diez, Langenfeld, Monheim am Rhein, Karlsruhe, Mannheim, Linkenheim, Wiesloch und Pfinztal statt. Eine ständige Ausstellung mit 15 bis 20 Exponaten befindet  sich in den Praxisräumen von Dr. med Schützendübel in Linkenheim-Hochstetten, Karlsruher Str. 17. 

Diana Rastetter. Wurde 1961 in Karlsruhe geboren und lebt und arbeitet seit 2002 im Norden Karlsruhes. Das Interesse und die Liebe zur Kunst begleiten sie schon seit ihrer Jugend. Begonnen hat ihre künstlerische Laufbahn mit Kohle- und Bleistiftzeichnungen. Intensive Kurse bei Ulrich Lassek in der Malerei haben die Liebe für diese Kunstrichtung noch intensiviert. Der Umgang mit Öl und Acryl in kräftigen Farben sowie die feine Lasurtechnik empfindet sie als ihre größte Herausforderung. Vor einigen Jahren kamen auch der Umgang und die Verarbeitung von Ton hinzu, den sie in Intensivkursen im Bereich Torso und Büste bei Maximilian Creutzfeld erlernte.

Natalija Priester. 1969 in Subotica/Serbien geboren. Seit 1971 in Deutschland. Aktueller Wohnort Ettlingen, Landkreis Karlsruhe. Sie malt seit frühester Kindheit. Von 2003 an bis heute nahm sie an vielen Kursen der Dozentin und  Kunstmalerin Petra Sablowski teil. Die Kurse in Ettlingen-Schöllbronn, vor allem in der Ölmalerei, gaben ihr weitreichende Einblicke in Lasur,- Wisch,- Spachteltechnik, sowie Komposition eines Motives, Mischverhältnisse von Farben und Stilrichtungen der Malerei. Ihr ist es wichtig, durch Motivwahl und die Auswahl von Farbkomposition ihre Mitmenschen zu berühren. Ihre Reise durch die Welt der Bildenden Kunst, gepaart durch ihre Neugier auf neue Techniken sind erst am Anfang. Gehen Sie mit Natalija auf diese Reise.

Sabine Lange-Vogel. 1970 in München geboren. „Gemalt habe ich eigentlich immer“, erinnert sie sich. Schon mit 17 Jahren besuchte sie ihren ersten Kurs in der damals noch unbekannten Airbrush-Technik. Auch ihre Ausbildung und der spätere berufliche Werdegang waren ganz auf Sabines kreative und künstlerische Begabung zugeschnitten. Zunächst machte sie eine Lehre als Dekorateurin. Danach besuchte sie Weiterbildungsseminare im grafisch-technischen Bereich und wechselte in eine Werbeagentur. In ihrem Atelier „Pinselstreich“ im Örtchen Linkenheim bei Karlsruhe erwarten die Besucher Bilder in Acryl. Ihr Schwerpunkt liegt seit 2010 jedoch beim „Luftpinsel“. Nach mehreren Kursen bei Dozenten wie Norbert Klug, Meinrad Froschin, Ingo Körner und Lars Oschatz absolvierte sie 2012 ein Airbrush-Studium in Schifferstadt, das sie endgültig zur Spezialistin in dieser Technik qualifizierte. „Die Porträtmalerei von Mensch und Tier ist für mich die ideale Form, meinen hohen visuellen Anspruch umzusetzen“, erklärt die Künstlerin.

Maria Lange. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im Bereich der haptischen Malerei. Farbe ist nie alleiniges zentrales Thema, sondern steht immer im Dialog mit dem Material. Kennzeichnend für ihre Arbeiten sind die Stofflichkeit und Vielfältigkeit des Materials, mit denen sie Banalitäten in Szene setzt, um taktile Bildoberflächen zu gestalten. Ihr Ziel  ist es, einen Dialog zwischen dem Zustand der Ästhetik des Materials und der Sinnlichkeit der schöpferischen Bildaussage herzustellen. Es entstehen dabei Tastobjekte zwischen Malerei und Objekt. Seit 2000 betreibt sie eine Galerie und eine private Kunstschule "KuGeL". Sie ist Mitglied im BBK Karlsruhe. Ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen.

Petra Kolossa. Sie wurde 1958 in Dresden geboren. Heute lebt und arbeitet sie als Künstlerin und Autorin in Horgenzell nahe dem Bodensee. Für sie stehen das Sehen, eine Idee, eine Vision, das Experimentieren mit den Materialien, den Farben und die Lust am Umsetzen im Vordergrund. Immer wieder kommt sie auf Assamblagen und Collagen und das Malen mit Acryl zurück. Sie bevorzugt feste, griffige Materialien, die Volumen, Körper und Struktur haben und lässt sich gern an Objekten aus. Unbändige Freude empfindet sie mit ihrer Handschrift und ihren Werken, um die Herzen der Menschen zu erreichen und deren Leben zu bereichern. Ihre Bilder waren international in verschiedenen Städten zu sehen, unter anderem in Dresden, Herzberg, Rom, Taormina, Lissabon und Palermo. Sie erhielt den Sandro Botticelli- sowie den Mazullo-Preis.

Monika Henkel. 1950 in Karlsruhe geboren. Ab 1998 Kurse in der Majolika-Karlsruhe. Im Jahr 2000 Kursteilnahme über künstlerisches Gestalten mit Ton bei Sabine Classen und danach Intensivkurse bei Maximilian Creutzfeld in Überlingen am Bodensee. Seit 2012 Besuch der Kunstschule Villa Wieser in Herxheim. Die Dozenten hier waren Jürgen Zimmermann, Renato Oggier und Doris Ellers. Schwerpunkt bei dieser Ausbildung: Bildhauerei nach Modell sowie freies Arbeiten. Ausstellungen: ab 2012 jährliche Ausstellung Villa Wiese, August 2014, Juni 2015, Mai 2016 „geöffnete Gärten“ und „Garten und Skulpturen“ in Karlsruhe.

Sabine Grötzbach. Gebürtig in Baden-Baden, absolvierte sie nach dem Abitur ihr Studium zur Grafik-Designerin. Während ihrer Studien- und Berufszeit als Grafik-Designerin gehörten Gestaltung, Kreativität und zeichnerisches Können zu ihren wichtigsten Fähigkeiten. Parallel dazu wendete sie sich ihrer eigentlichen Leidenschaft zu – der Malerei. Heute ist sie als freischaffende Künstlerin tätig, nimmt an Ausstellungen teil und gibt Kurse für Experimentelle Malerei. Besonders kennzeichnend für ihre Gemälde ist der expressive und experimentelle Malstil, begleitet von Spontanität und Intuition. Dies verleiht ihren Bildern eine besondere Ausdruckskraft und Lebendigkeit.

Klaus Eppele. Nach vielen Jahren im Vertrieb, Marketing und Consulting von IT-Lösungen und anschließender Selbständigkeit im Bereich Marketing hat Klaus Eppele im Jahre 2008 sein Hobby zum Beruf gemacht und ist nun Fotograf. Klaus Eppele entwickelt Bildideen zu unterschiedlichen Themenbereichen und verewigt diese in aussagekräftigen Fotografien, die er über Bildagenturen, Ausstellungen und im Direktvertrieb an Werbeagenturen, Verlage, Unternehmen, Privatleute etc. vermarktet. Seine Fotografien findet man in Zeitschriften und Werbeanzeigen, auf Buchtiteln und Kalendern, auf vielen Webseiten und als Wandschmuck in unterschiedlichen Privathaushalten und Unternehmen. Klaus Eppele hat für seine Fotografien bereits viele Auszeichnungen erhalten, jüngst den „international gregor self publishing calendar award 2016“ der vom Graphischen Klub Stuttgart e.V., dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und dem Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg e.V. vergeben wird.

Fundus artifex. Hinter der Ausstellung steht die Künstlervereinigung „fundus artifex“ (fx), die seit ihrer Gründung vor gut einem Jahr im gesamten deutschsprachigen Raum ein Netzwerk von Künstlern aller Genres aufbaut. Ihr Ziel ist es, Maler, Bildhauer, Designer, Musiker, Autoren, Film- oder Theaterschaffende und Künstler anderer Coleur für gemeinsame Aktionen zusammenzubringen und ihnen so zu einer größeren öffentlichen Wertschätzung zu verhelfen. Die von Sabine Lange Vogel und Wilfried Temp geführte Regionalgruppe Karlsruhe war die erste ihrer Art und gehört zu den aktivsten von fx.

Weitere Informationen

Ausstellung „Kunst durch Musik“ – Der emotionale Einfluss von Musik in der Kunst

  • Ausstellungsort: Rathausgewölbe, Pfinztalstraße 33
  • Ausstellungsdauer: 9.–11. September 2016
  • Öffnungszeiten: 10–18 Uhr
  • Vernissage: Freitag, 9. September 2016 um 19 Uhr
    Laudatio: Günter Weiler
    Musik:
    Ronja Ramisch

von pm veröffentlicht am 24.08.2016

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