Baustellen in den beiden Siedlungen
Die vielen Baustellen in der Dornwaldsiedlung und jetzt auch in der Untermühlsiedlung war das erste Thema der 1. Vorsitzende Monika Haug. Dazu gab es zahlreiche Wortmeldungen und Nachfragen der Mitglieder. So ist z.B. nicht klar, ob bei der kompletten Sanierung der Pfarrer-Blink-Straße auch die Stromversorgung mit Erdkabelanschluss für alle Häuser realisiert wird. In der Pfarrer-Blink-Straße sind die Häuser teilweise noch über Freileitungen auf den Dächern an das Stromnetz angeschlossen. Haug versprach nachzufragen, ob dieser Erdkabelanschluss jetzt erfolgt.
Taschendiebstähle in der Bahnhofsunterführung
Das nächste wichtige Thema, das besprochen wurde, waren die zahlreichen Taschendiebstähle in der Bahnhofsunterführung. Dort war gerade zwei Tage zuvor bei einem fast blinden Mitglied der Bürgergemeinschaft versucht worden, die Handtasche über den Kopf zu ziehen und zu stehlen, was aber misslang. Auch von dem Versuch eines Smartphone-Diebstahls wurde berichtet. Haug berichtete, dass sie bei einem Gespräch mit Ortsvorsteherin Alexandra Ries dieses Problem angesprochen hatte. Diese hätte versprochen, das Thema in das Gespräch mit der Polizei mitzunehmen. Es sei höchst unerquicklich, so die Bürgergemeinschaft, dass dieses Problem seit Jahren bestehe und nicht wirklich angegangen werde.
Gütertrassenplanung
Ein anderes Thema war die Planung der Gütertrasse, die auf der westlichen Seite der A5 gebaut werden soll. Die Trasse wird zwar frühestens in zehn Jahren gebaut, doch die dann zu erwartende Bauzeit von 15 Jahren hätte massive Auswirkungen auf beide Siedlungen. Im Rahmen der sogenannten Raumverträglichkeitsprüfung hatte die 2. Vorsitzende Barbara Parr zusammen mit dem Mitglied Gottfried Sahm eine ausführliche Stellungnahme geschrieben, die alle zu erwartenden Problempunkte für die Siedlungen aufzeige, und an das Regierungspräsidium geschickt.
Danach ging es noch um das neue Ortschild „Historische Markgrafenstadt Durlach“ (siehe „Artikel zum Thema“). Ein Foto dieses neuen Schildes aus der letzten Ortschaftsratsitzung wurde rundum gezeigt und fand Zustimmung. Die neuen Ortschilder müssen erst noch genehmigt werden und wegen der schlechten Finanzlage der Stadt von Bürgern und Vereinen finanziert werden. Die Bürgergemeinschaft wird die Kosten für ein Schild übernehmen, was die Mitglieder begrüßten.
Danach standen die Gespräche unter- und miteinander im Vordergrund.




















