Eine solche Zusatzbezeichnung für eine charakterisierende Aussage zum Ort ist laut Gemeindeordnung in Baden-Württemberg möglich, wenn Ortschaftsrat und Gemeinderat dem zustimmen, danach kann das Innenministerium des Landes den Weg dafür ebnen.
Viele Zusagen für die neuen Schilder
Das Feedback in der Sache sei durchweg positiv, so Ortsvorsteherin Alexandra Ries, die daran erinnerte, dass es nicht aus dem städtischen Haushalt finanzierbar sei. Denn je nach Produktvariante, Reflexionsklasse und Bauart gemäß der StVO kostet ein solches Schild mehrere Hundert Euro im Handel – und für Durlach braucht es etwa 20, denn nur alle zusammen dürften geändert werden. Es gebe jedoch schon jetzt Zusagen für 18 Schilder und weitere Bekundungen. Interesse hätten neben dem Historischen Verein, der Bürgerstiftung und auch der ARGE der Vereine auch Ortschaftsräte und Privatpersonen.
Jetzt müssen Karlsruhe und Stuttgart entscheiden
Das Tiefbauamt hatte zur Sitzung das erste Beispielschild angefertigt, das die Ortsvorsteherin der Runde präsentierte. Zum Thema gab es keine Wortmeldung der Räte, doch Zustimmung von allen Seiten: Einstimmigkeit. Jetzt befindet kommende Woche der Karlsruher Gemeinderat, der eine ¾-Mehrheit dafür braucht – danach braucht es für die erlaubte Umsetzung die Genehmigung, doch Durlach ist schon bereit, die Schilder zu montieren.
Ergänzung (30. September 2026)
Der Karlsruher Gemeinderat stimmte am Dienstag einstimmig für die Einführung der Zusatzbezeichnung „Historische Markgrafenstadt“. Die Verwaltung kann sich jetzt an das Innenministerium wenden, um die nötige Genehmigung einzuholen.





















