Gerade mit Blick auf Entwicklungen beim Konsum von Alkohol, illegalen Substanzen und E-Zigaretten sei wichtig, wirksame und sichtbare Maßnahmen des Jugendschutzes sicherzustellen.
CDU fragt nach präventiven Maßnahmen
Wie reagiere der Jugendschutz derzeit konkret auf die Entwicklungen, wollte die CDU wissen – insbesondere mit Blick auf minderjährige Besucher und wie könne der Fokus wieder verstärkt auf präventive Maßnahmen gelegt werden? Könnte dabei auch ehrenamtliches Engagement eingebunden werden? Es stelle sich die Frage, ob und wie der Jugendschutz bei publikumsintensiven Ereignissen wie den Fastnachtsumzügen ausreichend präsent sei und ob präventive, ansprechbare und möglichst frühzeitig wirkende Maßnahmen weiter ausgebaut werden könnten.
Rückläufiger Alkoholkonsum bei Jugendlichen
Der Alkohol- und Tabakkonsum sei bei Jugendlichen seit einigen Jahren rückläufig, informierte das zuständige Amt, dies sei auch in Karlsruhe sichtbar. Seit 2024 seien die Jugendschutzteams nicht mehr bei Großveranstaltungen im Einsatz. Bei den Fastnachtsumzügen 2024 und 2025 sei dieser Trend bestätigt worden, „sie verliefen, in Bezug auf exzessiven Alkoholkonsum bei Jugendlichen, unauffällig“, jedoch habe der Konsum von E-Zigaretten hat deutlich zugenommen.
Ehrenamt stärkt Prävention
In der Folge reagiere der Karlsruher Jugendschutz auf das sich wandelnde Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen auf mehreren Ebenen. Dazu sei ehrenamtliches Engagement ein wichtiges Element in der Präventionsarbeit, unter anderem durch gezielte Schulungen, klare Aufgabenbereiche und kontinuierliche Begleitung, die niedrigschwellige Zugänge schaffen und Botschaften authentisch vermitteln würden.
Für die Durlacher Räte war die Anfrage mit Antwort des Amtes erledigt.


















