Bäderkonzept 2000: Das Wölfle besteht bis heute

Vertreter des Förderwereins des Wölfle. Archivfoto 2002: pm

Vor 25 Jahren zwang das am 17. März 2001 beschlossene Karlsruher Bäderkonzept 2000 den Förderverein Freibad Wolfartsweier, das Wölfle-Bad zu übernehmen, um eine Schließung zu verhindern. Unser Archiv-Foto zeigt Unterstützer des Bads bei der Übernahmeveranstaltung am 11. Mai 2002. Foto: pm

Karlsruhe vor 25 Jahren: Wie das Konzept 2000 die Bäderlandschaft umkrempelte.

Vor 25 Jahren war es soweit: Der Karlsruher Gemeinderat beschloss am 17. März 2001 ein neues „Bäderkonzept 2000“. Dies war ein weit reichender Einschnitt in die Karlsruher Bäderlandschaft. Zum einen sah das Bäderkonzept 2000 die Sanierung des Vierordtbads und den Neubau des Europabads vor. Andererseits waren massive Einschnitte geplant. Das Tullabad und das Hallenbad Wettersbach wurden geschlossen und das Hallenbad Grötzingen in ein Gruppenbad für Schulen und Vereine umgewandelt. Für das Freibad Wolfartsweier hatte das Bäderkonzept ebenfalls schnell Auswirkungen zur Folge. Die Stadt Karlsruhe teilte nach Annahme des Bäderkonzepts 2000 mit, dass sie weitere Investitionen im Freibad Wolfartsweier ablehne und man eine Schließung des Bades mit der Inbetriebnahme des neuen Europabads erwarte.

Förderverein rettet das Wölfle

Nun galt es, das Freibad Wolfartsweier vor seinem drohenden Ende zu retten. Am 11. Mai 2002 konnte die Fortführung unter der Regie des Fördervereins mit dem neuen Vorsitzenden Friedhelm Walther beginnen. Erster Bürgermeister Siegfried König übergab das Bad feierlich an den Förderverein. Das Schwimmbad konnte jetzt flexibler agieren. Mit verschiedensten Maßnahmen setzte das Wölfle-Bad neue Akzente in der Bäderlandschaft. Der Förderverein verlängerte die Badesaison und die täglichen Öffnungszeiten. Mit Spielfesten, Schwimm- und Sportwettbewerben wurde das Angebot des Freibads weiter verbessert. Der Förderverein Wolfartsweier hofft daher weiter auf die breite Unterstützung durch die Bevölkerung.

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