Die Soldaten mit den dunkelblauen Uniformen prägten fortan das Stadtbild und es fand ein reger Austausch zwischen dem Militär und der Bevölkerung statt. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs blieb die Einheit in Durlach stationiert. Mit der Sonderausstellung widmet sich das Pfinzgaumuseum erstmals diesem spannenden Kapitel der Durlacher Militärgeschichte und präsentiert in seiner neuen Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“ vom 14. März bis 20. September 2026 vielfältige historische Schätze aus den eigenen Beständen, aus dem Wehrgeschichtlichen Museum Rastatt sowie aus der Sammlung Widmann, aus der zahlreiche und besonders kostbare Objekte stammen.
Historische Fotografien und Pläne führen vor Augen, wo sich in Durlach früher Einrichtungen des Train-Bataillons befanden. Eine Vielzahl an Objekten wie Uniformen, Pickelhauben und Säbel lädt dazu ein, die Aufgaben, die Ausrüstung und den Alltag der Soldaten kennenzulernen. Besucherinnen und Besucher können anhand zahlreicher persönlicher Gegenstände wie Reservistenkrügen oder Fotoporträts erfahren, wie die Erfahrung der eigenen Dienstzeit und der Stolz auf das Bataillon in der Erinnerungskultur gepflegt wurden. Auch einzelne Soldatenschicksale während des Ersten Weltkriegs und das nachfolgende Ende Durlachs als Militärstandort können nachvollzogen werden.
Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro, ermäßigt ein Euro.
Kuratorinnenführung am 15. März
Bei einer Kuratorinnenführung am Sonntag, 15. März 2026, um 15 Uhr führt Dr. Christiane Sutter durch die Sonderausstellung und vermittelt spannende Einblicke in eine vergangene Zeit, in der die Karlsburg als Kaserne diente und blau-uniformierte Soldaten ein alltäglicher Anblick auf Durlachs Straßen waren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme an der Führung im Eintrittspreis inbegriffen.
























