Der 20-Jährige soll zwischen dem 6. Juni und dem 16. Juni 2026 mit einem Fischerhut sowie einer medizinischen Maske maskiert Verkaufsräume von Tankstellen betreten und unter Vorhalt eine Schreckschusswaffe die Angestellten zur Herausgabe von Bargeld erpresst haben. In drei Fällen soll der Tatverdächtige Schüsse in Richtung Boden abgegeben haben, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Verletzt wurde dabei niemand.
Die beiden festgenommenen Männer gelten als dringend tatverdächtig, unter anderem auch eine Tankstelle in der Killisfeldstraße überfallen zu haben (siehe Artikel zum Thema).
Insgesamt erbeutete das Duo bei den Überfällen rund 4.000 Euro. Der 33-Jährige steht im Verdacht, als Fahrer des Fluchtfahrzeugs fungiert zu haben.
Rascher Ermittlungserfolg
Schnelle und akribische Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in enger Zusammenarbeit mit den Kriminalpolizeien der Präsidien Karlsruhe, Pforzheim sowie Darmstadt (Hessen) führten schließlich auf die Spur der beiden Tatverdächtigen.
Mit Unterstützung der Mobilen Einsatzkommandos Stuttgart und Karlsruhe konnten der 20- und der 33-Jährige am Sonntag (21. Juni 2026) vorläufig festgenommen werden, nachdem sie einen weiteren Raubüberfall auf eine Tankstelle in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) verübt hatten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde die beiden tatverdächtigen litauischen Staatsbürger am 22. Juni einem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser setzte die bereits erlassenen Haftbefehle wegen des dringenden Verdachts der räuberischen Erpressung auf Tankstelle in mehreren Fällen in Vollzug und wies die beiden Männer in Justizvollzugsanstalten ein.



















