Schwerpunkt der Kontrollen sei im Mehrschichtbetrieb die Altstadt von Durlach, informierten Silvia Stehli und Dunja Hofheinz auf der vergangenen Sitzung des Durlacher Ortschaftsrats, jedoch würden alle Bezirke von Durlach und Aue kontrolliert – mitunter auch zusammen mit der Polizei Durlach, zum Beispiel in der Fußgängerzone.
Über 10.000 Verstöße vom GVD in Durlach registriert
Insgesamt wurden in Durlach und Aue von Januar bis Dezember 2025 10.106 Verstöße aufgenommen, davon entfielen auf:
- Parkscheinautomaten: 3.428
- Bewohnerzone 1.117
- Absolutes Halteverbot 416
- Gehwegparken 502
- Parken auf Carsharing-Parkplätzen 101
- Abgestellte Anhänger 912
Aus den Reihen der Räte kamen zu den präsentierten Zahlen einige Nachfragen; unter anderem nach der Summe der Falschparker auf Park- und Ladeplätzen für E-Autos (Noé, FDP, wird auf der kommenden Sitzung nachgeliefert), nach im Weg stehenden E-Scootern (Tröndle, SPD, wird nachgeliefert), nach der Verteilung der Verstöße bei den Kontrollen in der Fußgängerzone (Pötzsche, Grüne, wird nachgeliefert), nach der Anzahl der Verstöße durch undisziplinierte Radler (Clemens, FW). Da der GVD nur den ruhenden Verkehr kontrolliere, bei Kontrollen in der Fußgängerzone zusammen dann mit der Polizei aktiv sei, regte er an, dass der Ordnungsdienst auch Radfahrer künftig kontrolliere. Maier (Grüne) erinnerte daran, dass die meisten Rad-Verstöße meist am Thema der Infrastruktur hängen würden.
Abschließend erinnerte Ortsvorsteherin Alexandra Ries daran, dass die Mitarbeiter des GVD nicht nur im Altstadtring unterwegs wären, sondern auch auf Beschwerden reagiere und an anderen Orten kontrollieren; gab aber zu bedenken, dass sie – auch ob der begrenzten Personalstärke – nicht den gesamten Tag an einer Stelle stehen könnten: „Es kann auch keine 24-Stunden-Kontrollen geben.“





















