Betroffen sind die Tramlinien 1 bis 5 sowie die Stadtbahnlinie S2. Künftig beginnt der dichtere 10-Minuten-Takt werktags erst um 6 Uhr statt bereits um 5.30 Uhr. Am Abend wird bereits um 19 Uhr wieder auf einen 20-Minuten-Takt umgestellt – bislang erfolgte dieser Wechsel erst um 20 Uhr. An Sonntagen fährt die Straßenbahn vormittags länger nur im 30-Minuten-Takt: Der Wechsel auf den 20-Minuten-Takt erfolgt künftig erst um 12 Uhr statt bereits um 9 Uhr. Ab 23 Uhr gilt täglich ein 30-Minuten-Takt.
Auch zahlreiche Buslinien sind von den Einsparungen betroffen. Auf den Linien 21, 23, 24, 26, 30, 31, 32, 42, 47, 50, 62, 70, 71 und 73 werden Fahrten reduziert und teilweise auf einen 30-Minuten- beziehungsweise 20/40-Minuten-Takt umgestellt. Besonders einschneidend ist die Änderung auf der Linie 22: Sie entfällt samstags komplett und wird durch Anruflinientaxis ersetzt.
Folgen für Pendler
Die VBK betonen, das ÖPNV-Angebot bleibe trotz der Kürzungen „hervorragend“ und die Auswirkungen auf die Fahrgäste seien gering. Für Pendler, Frühaufsteher sowie Fahrgäste am Abend und an Sonntagsvormittagen dürften die längeren Wartezeiten allerdings durchaus spürbar sein. Ob die Einsparungen tatsächlich nur vorübergehend bleiben, wird sich nach Ablauf der zunächst vorgesehenen zweijährigen Frist zeigen.
Aktuelle Fahrpläne und Details zu den Änderungen sind über die Fahrplanauskunft des Karlsruher Verkehrsverbunds und der VBK (siehe Links) abrufbar.



















