Karlsruher Pfennigbasar: Engagement für die gute Sache

Sachen werden gebracht: Andrang vor der Schwarzwaldhalle beim „Pfennigbasar“. Archivfoto: IWC

Sachen werden gebracht: Andrang vor der Schwarzwaldhalle beim „Pfennigbasar“. Archivfoto: IWC

Er ist seit 1968 Kult in der Region: der Karlsruher „Pfennigbasar“. Auch 2026 findet er wieder unter Schirmherrschaft des Karlsruher Oberbürgermeisters in der Schwarzwaldhalle statt. Drei Tage lang wird gespendete Kleidung und Hausrat verkauft – der Erlös kommt dem deutsch-amerikanischen Austausch, der Jugendarbeit sowie vielen sozialen Einrichtungen in Karlsruhe zugute.

Sammeltage 2026 sind:

  • Do, 29. Januar | 11–16 Uhr
  • Fr, 30. Januar | 11–16 Uhr
  • Sa, 31. Januar | 11–16 Uhr

Wer den „Pfennigbasar“ regelmäßig in seinem Kalender stehen hat, der weiß, die „Schnäppchenjagd“ gibt es nur an drei Tagen, vormittags und nachmittags. Die Mittagspause ist unter anderem auch dazu da, „Nachschubware“ an die Stände zu bringen, Angebote zu sortieren und Ordnung in die Präsentation zu bringen.

Verkaufstage sind in diesem Jahr:

  • Do, 5. Februar | 10–13 Uhr & 14.30–18 Uhr
  • Fr, 6. Februar | 10–13 Uhr & 14.30–18 Uhr
  • Sa, 7. Februar | 10–14 Uhr

Wer jetzt seinen Speicher, seinen Keller oder seine Garage für den guten Zweck ausräumen möchte, kann die brauchbaren Sachen wie gewohnt an den Sammeltagen vorbeibringen. Sie werden dann von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern rund um den „Internationalen Frauenclub Karlsruhe“ gesichtet, sortiert, auf die passenden Stände verteilt – und für die gute Sache in der Schwarzwaldhalle dann verkauft!

Mit dem „Pfennigbasar“ des „Internationalen Frauenclubs Karlsruhe“ – der übrigens 1957 als „Deutsch-Amerikanischer Frauenclub“ gegründet und 1968 mit der Zielsetzung der internationalen Verständigung und Zusammenarbeit in „Internationaler Frauenclub“ umbenannt wurde – kann auch in diesem Jahr das Gute mit dem Nützlichen verbunden werden!

Nachhaltigkeit ist angesagt

Trotz Kult und langer Tradition: Der „Pfennigbasar“ ist aktueller denn je. „Wir waren schon immer ein Vorreiter in Sachen Recycling und Nachhaltigkeit, aber schon immer stand auch der gute Zweck im Vordergrund“, so die Organisatorinnen. Auch wenn er damals mitten in den Wirtschaftswunderjahren ins Leben gerufen wurde, gab es noch viele Menschen, die auf günstige Waren angewiesen waren. Aufgrund der aktuellen Situation geht es vielen Menschen auch heute wieder so: „Gerade in einer Zeit, in der öffentliche Mittel knapper werden und auch die Stadt Karlsruhe ihren Haushalt kürzen musste, sind solche Aktionen unverzichtbar. Wenn Unterstützung wegfällt, braucht es umso mehr gemeinsames Handeln. Der Pfennigbasar zeigt, was möglich ist, wenn viele ein kleines Stück dazu beitragen.“

Weitere Informationen

Der Erlös geht seit Bestehen des „Pfennigbasars“ an soziale Einrichtungen in Karlsruhe, das Studentenaustauschprogramm sowie die Jugendarbeit des Vereins.

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