Erfreulich sei die Entwicklung, informierte Jessica Reimer beim Blick auf die Zahlen des vergangenen Jahres: Es kamen leicht mehr Ausleihende (3,592, 4 %), das sei eine „stabile Nachfrage“, jedoch gab es deutlich mehr Ausleihen: 110.234 (9 % Steigerung).
Zahlen, Veranstaltungen, Personal und „Open Library“
Die Stadtbibliothek sei ein Ort, an dem alle Generationen zusammenkommen können, wenngleich durch den steigenden Aufwand die Zahl der Veranstaltungen leicht zurückgefahren werden mussten. Trotzdem gab es 35 Kinder- und Klassenveranstaltungen für rund 900 Kinder, dazu drei Erwachsenenveranstaltungen, das Leseförderprojekt mit der „Pesta“, wo wöchentlich die Stadtbibliothek ein „außerschulischer Partner“ sei, dazu die Tätigkeit in der Jury und auch als Ort des Vorlesewettbewerbs.
Eine Person ging in Rente, dazu kam der gestiegene Aufwand durch Transporte im Hintergrund, ausgelöst durch steigende Ausleihzahlen, sowie eine breitere Aufstellung. Ohne die zwei Stellen über die Arbeitsförderung Karlsruhe (afka) sei der Betrieb nicht haltbar. Auch sei der Samstagsdienst belastend für das kleine Team von drei Personen.
Aus den Räten, die die Arbeit der zentralen Stadtbibliothek würdigten, kamen Anmerkungen und Nachfragen – unter anderem nach den im Haushalt eingestellten Mitteln für die „Open Library“, oder ob auch eine Besetzung der Wochenendzeiten durch Ehrenamtliche vorstellbar sei. Teilweise seien, wie in der Amerikanischen Bibliothek, schon Ehrenamtliche im Einsatz, doch das sei nur in gewissen Bereichen und Zeiten umsetzbar. Erfreulich sei, so das Ergebnis der Jugendumfrage, merkte Ortsvorsteherin Alexandra Ries an, dass Angebote und Aktivitäten offensichtlich auch bei der Jugend gut ankämen. Bekannt wäre Stadtteilbibliothek besonders bei den unter 18-Jährigen. Angemerkt wurde dabei, dass die Stadtteilbibliothek häufiger geöffnet sein sollte.





















