Diese zeigen mal Abfahrten, mal Züge doppelt, mal Phantom-Bahnen, mal nicht die Wagenlänge, mal aber auch gar nichts. Kurzum: Die eigentlich nützliche Einrichtung ist ohne Echtzeit-Angaben jedoch leider alles andere als hilfreich! Wer sich wenigsten über planmäßige Zeiten informieren möchte, muss – wie im vergangenen Jahrhundert – auf die gedruckten Zettel an der Haltestelle schauen.
Dieser Zustand ist aber schon seit Anfang Dezember so (siehe „Artikel zum Thema“). Anlass war die Umsetzung des IT-Leitsystems, das offensichtlich nicht „flutschte“. Denn aktuell arbeiten VBK, AVG und KVV in Zusammenarbeit mit dem externen Dienstleister weiter an der Optimierung der Anzeigesysteme, um den gewohnten Service anbieten zu können, so die Info der Verkehrsbetriebe: „Die Anzeiger sowie die Ansagen im Stadtbahntunnel in der Karlsruher Innenstadt sollen wieder regulär in Kalenderwoche 5 (Ende Januar) funktionieren.“ Doch das sei nicht final, denn weitere Verbesserungen von Funktionen würden laut Verkehrsbetriebe schrittweise voraussichtlich bis zur neunten Kalenderwoche (Ende Februar) integriert. Erst danach kämen zusätzliche Optimierungen. Dabei könnten dann auch Infos zu Verspätungen und Störungen angezeigt werden. Mit anderen Worten, die Anzeigen sind wohl noch eine Weile nicht so recht verlässlich.
Die aktuell bestehenden Probleme hingen, so die Verkehrsbetriebe, im Wesentlichen „mit der Umstellung einer Schnittstelle zwischen Leitsystem und Anzeigern zusammen“, weshalb auch die Onlinemedien nicht betroffen seien. Zu den Problemen gehören beispielsweise aber eine zu langsame Ortung und das zu späte Abmelden des Fahrzeugs an der Haltestelle. So würde die Anzeige gewissermaßen springen oder der Monitor zeige zwei Fahrten statt einer Doppeltraktion. „Doch die Fahrten, die auf den Anzeigern genannt werden“, würden auch fahren, weshalb die Verkehrsbetriebe auf den Lauftext verzichten würden.





















