„Werkstatt Karlsruhe 2040“ mit Einwohnerinnen und Einwohnern

Teilnehmer einer Workshopgruppe bei der „Werkstatt Karlsruhe 2040“ . Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Teilnehmer einer Workshopgruppe bei der „Werkstatt Karlsruhe 2040“ . Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt

Mitte Februar hat mit der „Werkstatt Karlsruhe 2040“ ein wichtiges Beteiligungsformat zum Prozess des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts Karlsruhe 2040“ (ISEK) stattgefunden.

Dabei haben 120 zufällig und repräsentativ ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner Karlsruhes ab 16 Jahren ihre Meinungen und Einschätzungen zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2040 eingebracht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer widmeten sich dem Themenspektrum, auf dem im Rahmen des ISEK künftig die Schwerpunkte der Stadtentwicklung liegen sollen. Betrachtet wurden unter anderem die Bereiche Wohnen, Innenstadt, Kultur und Freizeit, Klima sowie Wirtschaft und Wissenschaft. An acht Themenstationen wurde laut Stadtverwaltung lebhaft und engagiert diskutiert: Was muss sich Karlsruhe auch in finanziell schwierigen Zeiten bewahren? Und was muss sich ändern?

Prioritäten für die nächsten Jahre

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2040 formuliert, was Karlsruhe bis ins Jahr 2040 erreichen will und was dafür getan werden muss. Angesichts knapper Haushaltsmittel der Stadt Karlsruhe (siehe Artikel zum Thema) sei es besonders wichtig, Prioritäten für die nächsten Jahre zu setzen. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup freut sich über die hohe Mitwirkungsbereitschaft: „Wir werden zunächst ein von der Breite der Stadtgesellschaft getragenes Zielbild entwerfen. Daran arbeiten wir in vielen verschiedenen Beteiligungsformaten. Die gemeinsame Arbeit beeinflusst die Diskussionskultur in unserer Stadt positiv. Gerade in Zeiten, in denen Menschen mit großen Unsicherheiten konfrontiert sind, ist es wichtig, dass wir in Kontakt kommen und Wege finden, gemeinsam unsere Zukunft zu gestalten.“

Ergebnisse werden Teil von ISEK

Die Teilnehmenden hätten mit ihren Einschätzungen und Perspektiven auf die Themen der Stadtentwicklung einen wertvollen Beitrag für den weiteren Prozess geliefert. Die Ergebnisse aus der Veranstaltung werden in weiteren Beteiligungsformaten aufgegriffen und fließen in das „Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2040“ ein. Es sei geplant, dem Gemeinderat Mitte 2026 das breit abgestimmte Zielbild für Karlsruhe 2040 zur Entscheidung vorzulegen.

Weitere Informationen

Bis 15. Februar 2026 lief zudem ein Online-Dialog, der es allen Interessierten ermöglichen sollte, ebenfalls ihre Perspektive und Ziele zu einzelnen Bereichen der Stadtentwicklung einzubringen (siehe Links) – allerdings wurde diese Pressemitteilung seitens der Stadt Karlsruhe erst am 17. Februar veröffentlicht.

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