Närrisch friedliche Fastnachtsumzüge – die Polizei zieht positive Bilanz

Polizei-Pferdestaffel. Archivfoto: cg

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Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen zum Verlauf der diesjährigen Fastnachtsumzüge in Durlach (15. Februar 2026) und Karlsruhe (17. Februar 2026) eine insgesamt positive Bilanz. Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend.

 

Nach Angaben des Veranstalters besuchten am Sonntag rund 50.000 Menschen den Fastnachtsumzug in Durlach. Zwei Tage später verfolgten entlang der Strecke in Karlsruhe etwa 55.500 Zuschauerinnen und Zuschauer das närrische Treiben.

Ganz ohne Störungen geht es wohl leider nicht

Nennenswerte Ausschreitungen oder die Begehung schwerwiegender Straftaten wurden im Karlsruher Stadtgebiet nicht festgestellt. Gleichwohl blieb das Einsatzgeschehen nicht vollständig störungsfrei: Die Beamtinnen und Beamten waren mit der Klärung einzelner Auseinandersetzungen sowie der Beruhigung konflikthafter Situationen befasst. Darüber hinaus machten ein Körperverletzungs- und ein Diebstahlsdelikt sowie mehrere Beleidigungen polizeiliche Maßnahmen erforderlich. In der Folge sprachen die eingesetzten Polizeikräfte mehrere Platzverweise aus. Erfreulicherweise mussten keine Personen in Gewahrsam genommen werden.

Insgesamt bewegten sich sowohl das Einsatzaufkommen als auch die Zahl der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau. Als wirkungsvoll erwiesen sich zudem gezielte Jugendschutzkontrollen. Anders als im Vorjahr wurden keine stark alkoholisierten Minderjährigen festgestellt. In mehr als 70 Fällen suchten die eingesetzten Kräfte das präventive Gespräch und leisteten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung junger Besucherinnen und Besucher.

Vereinzelt zu viel Alkohol

In Durlach kam es im Bereich der Kreuzung Ochsentorstraße / Pfinztalstraße kurzzeitig zu deutlichen Störungen, ausgehend von einer stark alkoholisierten und aggressiven Jugendgruppe. Zur Beruhigung der Lage und zur Unterbindung weiterer Störungen sprachen die Beamtinnen und Beamten mehrere Platzverweise aus. Im Verlauf des Umzuges wurden insgesamt sieben Straftaten registriert. Zudem mussten sechs Jugendliche aufgrund erheblicher Alkoholisierung dem Sanitätsdienst überstellt werden.

Insgesamt spiegelten die Veranstaltungen ein ausgelassenes und zugleich weitestgehend verantwortungsbewusstes Miteinander wider, das dank des umsichtigen Zusammenwirkens aller Beteiligten in einem würdigen und sicheren Rahmen stattfinden konnte.

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