„...Fastnacht im Herzen“

v.l.: OKDF-Präsident Torsten Holzwarth mit Umzugsheft und FKF-Präsident Michael Maier noch ohne. Foto: om

v.l.: OKDF-Präsident Torsten Holzwarth mit Umzugsheft und FKF-Präsident Michael Maier noch ohne. Foto: om

„Bei uns in Durlach gilt die Devise: Die Fastnacht kennt keine Krise!“

Fast schon traditionell stellten die Präsidenten Torsten Holzwarth (OKDF) und Michael Maier (FKF) die Neuerungen der Durlacher und Karlsruher Fastnachtsumzüge den Medien vor. Wieder war das mediale Interesse groß. Neben den Medienvertretern waren auch Tiefbauamt in großer Abordnung, Ordnungsamt, Verkehrsbetriebe und Polizei gekommen, um jeweils ihren Teil am sicheren Umzugsgeschehen darzustellen.

Da bereits im vergangenen Jahr an ein paar Stellschrauben am Sicherheitskonzept gedreht wurde, habe sich dieses Jahr wenig geändert. „Wir haben ein paar Formulierung hinzugefügt, was das Papier dicker werden ließ, inhaltlich ist es praktisch gleich geblieben“, beschrieb Maier die Situation auf Nachfrage der Presse. Es wird auch wieder eine sogeannate „Handicap-Zone“ an der Rathaustreppe geben, bei dem Menschen mit einem Handicap, gerne zusammen mit einer Begleitung sicher den Umzug verfolgen können. Und das Medical-Center hat einen neuen Standort, es ist dieses Jahr in der Gartenhalle zu finden.

Unter dem einzeiligen Motto „Karlsruh' – mir hänn Fastnacht im Herz!“ ziehen ca. 70 Gruppen auf der 2,22 km langen Strecke durch Karlsruhe. Mit dabei sind 2 Motivwagen, bei einem geht's ums Geld in Karlsruhe und um eine Liste des Grauen - mehr wollte der Präsident nicht verraten. Beim anderen wird über die A5 nach Durlach geschaut, denn der behandelt das streitige Thema neue Turmbergbahn. Vorne weg, direkt hinter dem Wagen mit OB Dr. Frank Mentrup ziehen fünf Kindergartengruppen und zeigen den erwachsenen Narren, wo's langgeht.

Wichtig war Maier auch dieses Jahr zu erwähnen, dass das Wurfmaterial, welches bei den Umzügen verteilt wird, keine Investition der Stadt ist, sondern von jedem teilnehmenden Verein selbst getragen wird. „Auch ein heruntergefallenes, verpacktes Bon-Bon, kann man noch aufheben und mitnehmen“, so Maier. Los geht es in Karlsruhe am 17. Februar 2026 um 14.11 Uhr.

DURLACH, HELAU

Zwei Tage zuvor, am Sonntag, 15. Februar 2026, zieht ab 14.11 Uhr der närrische Lindwurm durch die Durlacher Straßen. „Auch wir mussten am bewährten Konzept nicht anpassen und freuen uns auf einen friedlichen Umzug“, konstatierte OKDF-Präsident Holzwarth. Zum 70. Fastnachtsumzug in Durlach werden knapp 60 Gruppen erwartet, die von der Rommelstraße über Auer-, Christoph-, Gritzner- und Pfinztalstraße zur Karlsburgstraße ziehen, wo sich der Zug dann auflöst.

„Wir haben wieder mehrere SOS-Inseln, ein Medical-Center in der Friedrichschule und einen Familienbereich im Rathausgewölbe eingerichtet“, ging Holzwarth auf das Umzugsgeschehen ein, „und den Zug vom Rathausbalkon aus moderieren wieder Roland Laue und KaGe 04-Ehrenpräsident Alexender Loesch, der die Fastnachtswelt recht gut kennt“.

Und am Dienstag ist Schluss

Die Fastnacht beerdigen und verbrennen wird das OKDF zusammen mit seinen Mitgliedsvereinen und allen närrisch Interessierten am Dienstag, 17. Februar 2026, um 19.11 Uhr auf dem Durlacher Marktplatz. Hier wird auch der Rathausschlüssel zurückgegeben, so dass Ortsvorsteherin Alexandra Ries endlich wieder in ihr Rathaus kommt und bis zum 11.11. die Narrenkasse auffüllen darf.

Abschließend dankte Holzwarth ausdrücklich den anwesenden Ämtern, Behörden und Medien für die fruchtbare Zusammenarbeit: „Ohne sie alle würden wir ehrenamtlich Agierenden das alles nicht auf die Beine gestellt bekommen.“ Mit diesen Worten endete die Pressekonferenz und viele der Anwesenden blieben wie in den vergangenen Jahren noch auf ein Schnitzel und einen Plausch im Narrenschell' Vereinsheim des Mühlburger Carnevals Gesellschaft.

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