„RegioCOP31 Karlsruhe“: Klimaschutz beginnt vor Ort

RegioCOP30 in Karlsruhe: Eröffnung 2025 am KIT. Foto: fokus.energie e.V.

RegioCOP30 in Karlsruhe: Eröffnung 2025 am KIT. Foto: fokus.energie e.V.

Global denken, regional handeln: Karlsruhe bringt die internationale Klimadebatte erneut in die Stadt.

Wenn vom 9. bis 20. November 2026 bei der 31. UN-Klimakonferenz („COP31“, siehe Links) im türkischen Antalya über die nächsten Schritte im internationalen Klimaschutz beraten wird, geht es um globale Ziele, Vereinbarungen und Strategien. Doch am Ende entscheidet sich Klimaschutz nicht allein auf internationalen Konferenzen, sondern vor Ort, in Städten und Gemeinden, in Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Institutionen und im Alltag der Menschen.

Global denken – in Karlsruhe handeln

Genau hier setzt die „RegioCOP31 Karlsruhe“ an: Unter dem Leitgedanken „Global denken – in Karlsruhe handeln“ wird die Region Karlsruhe auch in diesem Jahr wieder zum Schauplatz einer regionalen, öffentlichen und kostenfreien Klimakonferenz. Zeitgleich zur „COP31“ bringt die „RegioCOP31 Karlsruhe“ die großen Fragen der internationalen Klimapolitik auf die regionale und lokale Ebene: Was bedeuten globale Klimaziele konkret für Karlsruhe und die Region? Welche Lösungen gibt es bereits? Was muss jetzt angepackt werden? Und vor allem: Was können wir selbst dazu beitragen, dass aus Klimazielen konkrete Veränderungen werden?

Von der globalen Debatte ins konkrete Handeln

Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht die „RegioCOP“ damit in die nächste Runde. Erneut sollen während der internationalen Klimakonferenz dezentral Menschen und Organisationen aus Karlsruhe und der Region zusammenkommen, Wissen teilen, Ideen diskutieren, Lösungen sichtbar machen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Denn die Herausforderungen der Klimawende sind längst auch vor der eigenen Haustür angekommen. Wie gelingt die Energiewende? Wie können Städte und Infrastruktur klimafit werden? Welche Rolle spielen Unternehmen, Forschung und Innovation? Wie lässt sich Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung verbinden? Und wie kann jeder Einzelne im eigenen Umfeld ins Handeln kommen?

Die „RegioCOP31 Karlsruhe“ will dafür einen Raum schaffen, bewusst offen für unterschiedliche Perspektiven – aber mit einem klaren Blick auf die Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakte Klimaziele, sondern die Frage, wie aus ihnen konkrete Maßnahmen für Karlsruhe und die Region werden können. Deshalb richtet sich die Veranstaltungsreihe – montags bis freitags am späten Nachmittag – an Bürgerinnen und Bürger, gezielt auch an Schülerinnen, Schüler und Studierende sowie regionale Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Wirtschaft.

Zeigen, was vor Ort möglich ist

Die „RegioCOP31 Karlsruhe“ macht erneut die Vielfalt des regionalen Engagements sichtbar. Wissenschaft und Wirtschaft, Kommunen und Institutionen, Initiativen und Zivilgesellschaft bringen dazu unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen und Ideen ein. Gemeinsam entsteht so ein Bild davon, wo die Region bereits aktiv ist, welche Lösungen funktionieren und an welchen Stellen noch mehr Tempo notwendig ist. Die „RegioCOP“ versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zur internationalen „COP“, sondern als deren lokale Ergänzung: Während in Antalya über globale Vereinbarungen und Rahmenbedingungen verhandelt wird, richtet sich der Blick hier in der Region auf das, was unmittelbar vor Ort möglich ist. Getreu dem Motto: Global denken – hier handeln.

Zweite Auflage mit bewährten Partnern

Die Veranstaltungsreihe der „RegioCOP31 Karlsruhe“ – unter Schirmherrschaft von Erster Bürgermeisterin Bettina Lisbach – ist erneut ein gemeinsames Projekt von fokus.energie, Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien (IREES), Klimabündnis Karlsruhe – und Handwerkskammer Karlsruhe, Hochschule Karlsruhe (HKA), IHK Karlsruhe, Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) und Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das die globalen Diskussionen der UN-Klimakonferenz in die lokale Praxis überführen und dazu die dezentrale Umsetzung der Klimaschutzziele fördern soll.

Ob Vorträge, Podiumsdiskussionen, interaktive Workshops, Startup-Formate, Präsentationen von Initiativen und Mitmachaktionen, ob zu den Themenschwerpunkten Mobilität, Kommunikation, Berufstätigkeit, Engagement, KI, Technologie, Innovation, Digitalisierung oder Austausch: Die „RegioCOP31 Karlsruhe“ umfasst mehrere Fokus-Felder und Schwerpunktthemen, die dabei besonders regionale Herausforderungen direkt adressieren. Dazu sind weitere Akteure aus der Region eingeladen, sich an der Veranstaltungsreihe zu beteiligen und ihre Perspektiven und Aktivitäten einzubringen.

Weitere Informationen

Nachhaltiges Handeln wird sicht- und erlebbar

Das detaillierte Programm der „RegioCOP31 Karlsruhe“ wird in den kommenden Wochen vorgestellt. Schon jetzt aber steht fest: Wenn im November die Welt auf die „COP31“ nach Antalya blickt, richtet Karlsruhe den Blick ebenfalls auf die Klimawende, aber dorthin, wo sie konkret umgesetzt werden muss: vor Ort. Mehr dazu siehe Links.

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