Die Initiative verfolgt eine klare Idee: Gut erhaltene, gebrauchte Brillen sollen nicht im Abfall landen, sondern Menschen in unterversorgten Regionen der Welt zugutekommen. Kundinnen und Kunden können ab sofort ihre nicht mehr benötigten Brillen an folgenden Stellen abgeben:
- Optik und Akustik Meißburger GmbH, Pfinztalstraße 38, 76227 Karlsruhe
- Stadtamt Durlach, Kundeninformation, Pfinztalstraße 33, 76227 Karlsruhe
- Taschenreich Durlach, Pfinztalstraße 70, 76227 Karlsruhe
- Küchenstudio ElementsArt, Pfinztalstraße 73, 76227 Karlsruhe
- Thüringer Häusle | Familie Lindig
- Merkur Apotheke, Reinmuthstraße 50, 76187 Karlsruhe
Die Fassungen werden von Daniel Fischbach und seinem Team sorgfältig geprüft, gereinigt und – sofern geeignet – wiederaufbereitet. Ein besonderer Bestandteil des Projekts ist die vollständige Neuverglasung der gespendeten Fassungen. Statt sie unverändert weiterzugeben, werden sie individuell neu ausgestattet – etwa als Lese-, Sonnen- oder Korrektionsbrillen. So entstehen hochwertige Sehhilfen, die gezielt an die Bedürfnisse der späteren Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden.
Aloka Vision Programm
Die aufbereiteten Brillen fließen in das Aloka Vision Programm ein, das augenoptische Versorgung in ländliche Regionen Indiens und Südasiens bringt – dort, wo der Zugang zu Sehtests und Brillen stark eingeschränkt ist. Millionen Menschen konnten durch das Programm bereits eine deutliche Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren. Denn gutes Sehen bedeutet bessere Bildungschancen, höhere Erwerbsmöglichkeiten und mehr Selbstständigkeit im Alltag.
„Seit vielen Jahren arbeiten wir mit Organisationen zusammen, die Brillen aufbereiten und Menschen zugänglich machen, die sonst keinen Zugang dazu hätten – umso mehr freuen wir uns, diese Initiative zu unterstützen, die perfekt zu unseren Werten passt und unser Engagement für faire und verantwortungsvolle Lieferketten weiter voranbringt“, so Fischbach. Neben dem sozialen Mehrwert leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung. Funktionstüchtige Materialien werden wiederverwendet, Kreisläufe geschlossen und nachhaltiges Handeln konkret umgesetzt.
Als kleines Dankeschön erhalten Spenderinnen und Spender einen sogenannten „Paper Pencil“ – einen Stift aus recyceltem Papier, gefertigt von Frauen in Nepal. Mit dessen Verkauf werden Einkommen für die Produzentinnen sowie Hilfsprojekte für benachteiligte Familien und Kinder unterstützt. So entsteht ein zusätzlicher sozialer Impuls entlang der gesamten Projektkette.
Mit der Kooperation wird ein starkes Zeichen für verantwortungsbewusstes Handeln auf lokaler Ebene mit globaler Wirkung gesetzt. Denn eine gespendete Brille kann mehr als nur Sehkraft schenken – sie eröffnet Perspektiven.



















