Aktuellen Erkenntnissen zufolge fuhr ein Mercedes-Fahrer gegen 15.30 Uhr auf der A 5 in Fahrtrichtung Norden. Kurz vor der Autobahnabfahrt Karlsruhe-Durlach musste der Fahrzeugführer wohl aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark abbremsen. Die zwei unmittelbar hinter ihm befindlichen Fahrzeugführer eines Audis und eines VW konnten ebenfalls rechtzeitig bremsen. Ein folgender Renault-Fahrer nahm die Bremsvorgänge aber offenbar zu spät wahr und fuhr zunächst auf den VW auf, der wiederum auf den Audi geschoben wurde und letztlich gegen den Mercedes prallte.
Offenbar fehlender Mindestabstand
Eine hinter dem Renault fahrende VW-Fahrerin erkannte den Verkehrsunfall offenbar rechtzeitig und leitete unmittelbar eine Gefahrenbremsung ein, die jedoch der hinter ihr befindliche Fahrer eines Kias offensichtlich zu spät bemerkte und schließlich auf den VW auffuhr.
Bei den beiden Unfällen erlitten drei Personen leichte Verletzungen.
Lange Sperrung, hoher Sachschaden
Im Rahmen der anschließenden Unfallaufnahme musste der linke und mittlere Fahrstreifen der Bundesautobahn für etwa drei Stunden gesperrt werden. Fünf der sechs Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 50.000 Euro geschätzt.


















