Nicht überall werden die Brunnen 2026 in der Stadt sprudeln

Alle Trinkbrunnen sollen in den Betrieb gehen – wie hier vor der Karlsburg. Foto: cg

Alle Trinkbrunnen sollen in den Betrieb gehen – wie hier vor der Karlsburg. Foto: cg

Im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen der Stadt Karlsruhe ging es in dieser Woche auch um die Inbetriebnahme der städtischen Zier- und Trinkbrunnen in diesem Jahr.

Hintergrund sind die leeren Kassen der Stadt, die auch zu deutlichen Kürzungen im Budget des Gartenbauamtes für die Unterhaltung der Brunnen führten – auf nun 160.000 Euro im Doppelhaushalt 2026/2027. Das bedeutet, dass nicht alle städtischen Brunnen in diesem Jahr wieder an den Start gehen. 

Während nicht alle der 54 betriebsbereiten Zierbrunnen (von insgesamt 83) in Karlsruhe angeschaltet werden, gehen aber alle funktionsfähigen Trinkbrunnen (32 von insgesamt 43) in diesem Jahr in Betrieb. Das Gartenbauamt hat dafür eine entsprechende Auswahl getroffen, Brunnen zur Inbetriebnahme nach bestimmten Kriterien ausgewählt: Verteilung über das Stadtgebiet, historisch oder kulturell bedeutend, Bedeutung im Stadtbild, Unterhaltungskosten und Wartungsaufwand.

Übersicht der Zierbrunnen

In Betrieb gehen der Brunnen auf dem Lidellplatz, der Narrenbrunnen auf dem Kronenplatz, der Lammbrunnen, die beiden Springbrunnen am Kaiserplatz, das Wasserspiel auf dem Marktplatz, der Stephaniebrunnen, der Wassertisch St. Stephan, die Wasserkaskade bei der „PSD-Bank“, die beiden Springbrunnen am Kolpingplatz, die Wasserspiele im Langbecken beim Südeingang zum Stadtgarten, im Zoo (eigener Haushalt) das Wasserspiel mit Steinzeugsäulen, die Bodenfontänen, der Säulenbrunnen in der Wolff-Anlage, drei Kieselfelder und die gläserne Wassertreppe, die Wasserspiele am südlichen Hauptbahnhof-Eingang, der Krautkopfbrunnen auf dem Gutenbergplatz, die Wasserdüsen am Bonner Platz, Gottesauer Brunnen, Schlaucher Brunnen, Krähenbrunnen, Wäscherinnenbrunnen, Brunnen auf dem Ostendorfplatz, Brunnen im Bergwald, Brunnen im Rosengarten, Springbrunnen Stupferich, Springbrunnen am Lustgarten.

Dazu kommen (nach Reparatur) die Fontänenbecken auf dem Friedrichsplatz, der Brunnen auf dem Haydnplatz (beide im Frühjahr 2026), später im Jahr dann Kauzbrunnen im Waldstadtzentrum, großer Schlossgartenbrunnen, die Wasseranlage im Japangarten, der Wasserlauf mit weißen Eternitschalen und der Hagsfelder Brunnen. Weiterhin geplant sind die Zierbrunnen auf dem Bernhardusplatz/Durlacher Tor und auf dem Hermann-Levi-Platz.

Die Ortsverwaltungen kümmern sich dazu um Lammplatz-Brunnen, Steinblume in Neureut, Mahnmalbrunnen, Brunnen vor der Badnerlandhalle und den Waldenser-Brunnen. 

18 Zierbrunnen sind aktuell in Karlsruhe wegen unterschiedlichen Gründen (Baumaßnahme Kaiserstraße, Verantwortlichkeit ungeklärt, abgebaut, stark sanierungsbedürftig, Korrosionsschäden, Verwurzelung oder zu hoher Wasserverbrauch) dauerhaft außer Betrieb. 

Übersicht der Trinkbrunnen

Betriebsbereit – und gehen damit in den kommenden Tagen/Wochen in Betrieb – sind die Trinkbrunnen am Berliner Platz, „Wasserschöpfender Knabe“, Lidell-Brunnen, Fasanengarten, Rathausbrunnen, Verfassungssäule, Colani-Brunnen, Indianerbrunnen, Pelikanbrunnen, Brunnen an der altkatholischen Kirche, Siegfried-Brunnen, Skateranlage, Calisthenics-Anlage, Fliederplatz, Wartburgstraße, Siemens-Brunnen, „Rüppurrer Brünnele“, Rappenbrunnen, „Bäderbrünnele“, am Alten Schlachthaus, vor der Karlsburg, Hottscheck-Brunnen, dazu kümmern sich die Ortsverwaltungen um den Brunnen vor der Friedrich-Realschule, den „Liebesbrunnen“ auf dem Durlacher Marktplatz, Wasserwerk-Brunnen, Reichardtstraße, Hotzerbrunnen, Brunnen beim Burghof, Wolfsbrunnen, die beiden Trogbrunnen in der Neureuter Hauptstraße und den „Spundefresser“-Brunnen.

Dauerhaft außer Betrieb sind fünf Trinkbrunnen, die aber (auch aus klimatischen Gründen in der Stadt) in den kommenden Monaten ersetzt werden sollen.

Weitere Informationen

Die Inbetriebnahme der entsprechenden Brunnen – der Ausschuss nahm die Liste zur Kenntnis – wird sich über mehrere Wochen erstrecken, da der Aufwand aufgrund der geltenden Verwaltungsregelungen insgesamt gestiegen sei, teilt die Stadt mit.

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