Die Überreste befinden sich im Bereich der ehemaligen Pavillons, die in den vergangenen Monaten abgerissen wurden, um Platz für den neuen Schulhof zu schaffen (siehe „Artikel zum Thema“). Die Pavillonbauten stammten ursprünglich aus den 1960er-Jahren und gehörten lange zum Ensemble der Schule unmittelbar neben dem historischen Schlossareal.
Nach ersten Einschätzungen handelt es sich bei den freigelegten Strukturen um teils unbekannte Fundament- und Mauerreste der früheren Schlossanlage. In Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege wird eine archäologische Dokumentation erfolgen. Während dieser Arbeiten ruhen die Bauarbeiten in dem betroffenen Bereich vorerst.
Dass hier historische Spuren auftauchen, überrascht nicht. Bereits in der Vergangenheit waren auf dem Gelände der Schloss-Schule immer wieder historische Überreste entdeckt worden – ein weiterer Hinweis darauf, wie viel Geschichte noch im Boden rund um die Karlsburg verborgen liegt.
Sobald die Dokumentation abgeschlossen ist, sollen die Mauerreste entfernt werden, um die geplanten Leitungsarbeiten fortsetzen zu können. Der Bauzeitenplan könnte sich dadurch punktuell verzögern.




















