Mehr Sicherheit und weniger Stau auf der A5

Autobahnabschnitt zwischen Ausfahrt Durlach und Kalrlsruhe-Nord. Foto: cg

Autobahnabschnitt zwischen Ausfahrt Durlach und Kalrlsruhe-Nord. Foto: cg

Die CDU-Gemeinderatsfraktion beantragt einen durchgehenden Fahrstreifen zwischen KA-Durlach und KA-Nord.

„Wir wollen den Verkehr auf der A5 ein Stück weit sicherer machen – und zwar mit einer ganz pragmatischen Lösung“, kommentiert Fraktionsvorsitzender Detlef Hofmann. „Um den innerstädtischen Verkehr zu vermeiden, nutzen viele Karlsruher die Autobahn. Wer aber in Durlach auffährt und die Autobahn bei KA-Nord wieder verlässt, muss sich für eine Distanz von knapp vierhundert Metern zwangsweise in den Durchgangsverkehr einfädeln. Denn hier können aktuell nur die drei Autobahnspuren befahren werden. Aus unserer Sicht ließe sich das Einfädeln aber vermeiden, wenn wir den Standstreifen, der ja sowieso da ist aber überhaupt nicht genutzt wird, in eine durchgehende Spur zum Auf- und Abfahren umwandeln.“

„Dafür gibt es gute Gründe“, ergänzt Stadtrat Andreas Kehrle. „Auf keiner anderen Autobahn in Baden-Württemberg gibt es so viele Verkehrs- und Gefahrenmeldungen wie auf der A5. Das ist seit Jahren so, und insbesondere zwischen den Karlsruher Anschlussstellen ist viel los. Laut Verkehrsministerium sind hier täglich bis zu 140.000 Autos unterwegs. Nur auf der A8 bei Stuttgart herrscht unwesentlich mehr Verkehr. Aber gerade weil rund um Karlsruhe so viel los ist, birgt jeder Einfädelvorgang oder jedes zusätzliche Abbremsen das Risiko für stockenden Verkehr, Unfälle und noch mehr Staus. Mit unserer Initiative könnten aber zahlreiche waghalsige Einfädelvorgänge vermieden werden. Wer nicht die Fahrspuren des Durchgangsverkehrs nutzen will, sollte das auch gar nicht tun müssen. Ein durchgehender Fahrstreifen auf der rechten Seite führt insgesamt zu mehr Sicherheit und einem besseren Verkehrsfluss für die übrigen Verkehrsteilnehmer auf der A5.“

„Man muss natürlich klarstellen, dass das die Stadt Karlsruhe nicht einfach entscheiden kann. Mit unserem Antrag beabsichtigen wir, dass sich die Stadtverwaltung an die zuständigen Stellen wendet, um hier für Abhilfe zu sorgen. Sonderlich groß ist der bauliche Aufwand übrigens nicht. Mit einer Änderung der Fahrbahnmarkierung ist es aus unserer Sicht getan“, so Hofmann abschließend. „Und völlig aus der Luft gegriffen ist die Idee aber nicht. In der Gegenrichtung gibt es den durchgezogenen Fahrstreifen schließlich schon. Warum nicht also auch in Richtung Norden?“

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