Aktive Mitgestaltung erwünscht!
Seit Juni 2025 wird „Karlsruhe barrierefrei“ (siehe Links) zu einem Zukunftsprojekt der Stadt Karlsruhe, das verstärkt als bekanntes und genutztes Angebot etabliert werden soll. Ziel ist es, das Projekt zu einer Community-Initiative zu entwickeln, die unterschiedliche Zielgruppen zur aktiven Mitgestaltung einlädt. Dazu gehören unter anderem Mapping-Events, bei denen Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarfe zusammenarbeiten, um barrierefreie Orte zu dokumentieren. Dies erfordert eine enge Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit zivilgesellschaftlichen und unternehmerischen Partnern.
Im Rahmen der Weiterentwicklung der Web-App wurde im Juni 2025 eine neue Projektstelle bei der Sozial- und Jugendbehörde geschaffen. Artur Budnik übernimmt seitdem die Koordination der Bereiche Netzwerk, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sowie die Aufnahme neuer barrierefreier Orte. Eine aktualisierte Version der Web-App wurde im September 2025 veröffentlicht. Die Benutzerfreundlichkeit wurde für Mobil- und Desktopgeräte optimiert, und auf der Landingpage können Nutzer nun zwischen einer Übersichtskarte, einer Anzeige von Orten in der Nähe, Live-Informationen zu Aufzügen und einer rein textbasierten Version wählen. Für die technische Umsetzung zeichnet das Liegenschaftsamt verantwortlich.
Ehrenamtliches Team soll barrierefreie Orte in die App aufnehmen
Der Beirat der Web-App „Karlsruhe barrierefrei“ hatte im Oktober 2025 seine erste Sitzung. Der Beirat besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung sowie von zivilgesellschaftlichen und unternehmerischen Kooperationspartnern und soll dazu beitragen, die Bekanntheit der Web-App weiter zu steigern. Zusätzlich ist die Gründung eines Teams geplant, das barrierefreie Orte auf ehrenamtlicher Basis in die Web-App aufnehmen soll. Erste Mapping-Events, bei denen barrierefreie Orte in Unternehmen, Schulen und Universitäten erfasst werden, starten im Herbst 2025. Diese Veranstaltungen bieten nicht nur die Möglichkeit zur Dokumentation, sondern sensibilisieren auch für das Thema Inklusion und Barrierefreiheit. Weitere Maßnahmen zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sind bereits in Planung und sollen im kommenden Jahr umgesetzt werden.















