Die alte Markgrafenstadt Durlach kennen viele gut aus ihrer wechselvollen weltlich-politischen Geschichte. Weniger bekannt sind dagegen die Erlebnisse der Menschen aus Durlach, die sie mit den Grenzgebieten der menschlichen Erfahrung gemacht haben. Das sind manchmal fast unglaubliche Erlebnisse. Was für Gedanken haben sich die Menschen darüber gemacht? Da gibt es Überlieferungen von verborgenen Schätzen, es gibt Geschichten von Alchemisten, von Geheimgesellschaften und von rätselhaftem Spuk. Es gibt Bräuche, Volksglauben und amüsante Sagen. Außerdem: Gab es Hexenverfolgung in Durlach? War Doktor Faust in Durlach?
Diese heimatverbundenen Themen finden heute wieder zunehmend Interesse. Vieles von dem, was früher unerklärlich erschien, ist heute erklärbar bzw. ist aktuelles Forschungsgebiet. Von den Erlebnissen der Menschen, von Erklärungen und kulturgeschichtlichen Zusammenhängen berichtet der Vortrag. „Wir werden eine Zeitreise durch die Grenzgebiete erleben, die im 20. Jahrhundert beginnt und uns immer weiter in Durlachs Geschichte führt. Dabei werden wir auch dem Markgrafen Karl Wilhelm (1679-1738) sowie der Markgräfin Luise Karoline (1723-1783) begegnen sowie Franz Anton Mesmer (1734-1815) und Johann Heinrich Jung-Stilling (1740-1817)“, so der historischer Verein in seiner Mitteilung.
Zum Referenten
Jürgen Wipfler ist Heimatforscher, Steuerberater und Buchautor von „Geister, Gold, geheimnisvolle Orte des Nordschwarzwalds“, sowie von „Geheimnisvolle Kraichgausagen“. Der Verfasser beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Grenzgebieten der menschlichen Erfahrung und ist Mitglied in einer wissenschaftlich arbeitenden Gesellschaft für Parapsychologie (WGFP in Freiburg). Dazu kommen vielfältige eigene Erfahrungen auf den Gebieten der Grenzwissenschaften sowie die Auswertung der Literatur zu außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen – auch dies sind Gebiete der Heimatgeschichte.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.
















