Blick auf das Durlacher Pfinzgaumuseum

Großer Erfolg im Pfinzgaumuseum: Sonderausstellung „Durlach x 100“. Foto: cg

Großer Erfolg im Pfinzgaumuseum: Sonderausstellung „Durlach x 100“. Foto: cg

Das Durlacher Pfinzgaumuseum, versteht sich als Stadtteilmuseum, das insbesondere für die Durlacher Bevölkerung einen wichtigen Bezugspunkt bietet, blickt auf ein positives und erfolgreiches Jahr 2024 zurück.

Dies berichtete Museumsleiter Ferdinand Leikam auf der vergangenen Sitzung des Durlacher Ortschaftsrats (23. April 2025). Rund 10.200 Besucherinnen und Besucher kamen, was etwa dem Vor-Corona-Niveau entspricht, obgleich wegen Brandschutz Teile der Räume geschlossen waren.

Ob „Aufgetischt“ (rund 2.300 Besucher), „Durlach x 100“ („sehr positives Feedback“ und „ein großer Erfolg mit rund 2.000 Besuchern), „Mit Gespür für den Moment“ oder „Achtung Zugdurchfahrt“: Die Sonderausstellungen und Highlights erfreuten sich „großer Beliebtheit“, so Leikam, der dazu für das vergangene Jahr auch die zahlreichen Vermittlungsangebote des Museums erwähnte; Museumsfest im Mai, Kindertag im September, zahlreiche Führungen in verschiedenen Formaten, dazu kamen Workshops, Audioguide – und natürlich die Sammlungstätigkeit, bei der zum Beispiel von „Gritzner“ weitere Stücke erworben werden konnten. „Es war ein erfolgreiches Jahr 2024“, so das Fazit von Leikam, auch durch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Leihgeber, den Freundeskreis und die Mitarbeiter.

Aus den Reihen der Ortschaftsräte kamen breite Zustimmung und Lob für die engagierte Tätigkeit, dazu zwei Nachfragen; ob eine terminliche Zusammenlegung des Kindertags auf einen Kinder- und Jugendflohmarkt abbildbar wäre (Christina Stolz/Grüne). Doch der sei terminlich schon bei den Veranstaltungen am Kerwesonntag integriert.

Dazu kam auch die Anregung, das Thema „Museum im Koffer“ aufzugreifen, ein mobiles Vermittlungsangebot, das auch für Menschen mit Demenz ist. Dies wird bereits durch das Pfinzgaumuseum umgesetzt. Ein erster Besuch erfolgte vor wenigen Wochen im Seniorenzentrum Parkschlössle. Es bringt ausgewählte Alltagsgegenstände aus vergangenen Jahrzehnten in Pflegeeinrichtungen oder zu den Betroffenen nach Hause. Diese Objekte – etwa alte Spielzeuge, Haushaltsutensilien oder Werkzeuge – regen durch Haptik, Geruch oder Optik Erinnerungen an, können so Gespräche und emotionale Reaktionen fördern.

Da die Baumaßnahmen zur Ertüchtigung des Brandschutzes weiterhin andauern, sind auch 2025 nach wie vor nicht alle Räume des Museums für Besucherinnen und Besucher zugänglich. Allerdings wurde Ende 2024 der Auszug des Karpatendeutschen Museums aus der Karlsburg vollzogen (siehe „Artikel zum Thema“), sodass das Pfinzgaumuseum nun fest von einer Erweiterung seiner Räumlichkeiten ausgehen und mit entsprechenden Planungen für die künftige Nutzung dieser Räume beginnen kann.

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