Dazu änderte sich die Zusammensetzung des Ortschaftsrats: „Teil dieses Gremiums zu sein, war mir eine große Ehre“, so Margot Isele (Grüne), die aufgrund ihres Gesundheitszustands aus dem Ortschaftsrat ausschied. Dietmar Maier (war von 2005 bis 2019 schon einmal Ortschaftsrat) rückt für Margot Isele für die Dauer der restlichen Amtszeit in den Ortschaftsrat nach. Der Ortschaftsrat stimmte dem Wechsel einstimmig zu.
Jugend und Soziales
Unter Tagesordnungspunkt 2 gab es den jährlichen Bericht der Abteilung Jugend und Soziales Durlach, die für rund 50.000 Bürger zuständig ist. Das Einzugsgebiet erstreckt sich von der Untermühlsiedlung über Durlach und Durlach-Aue bis hin zu den Bergdörfern, inklusive Grötzingen. Nummerisch sei die Abteilung Jugend und Soziales die größte Abteilung im Stadtamt Durlach. Einige Nachfragen zum Bericht kamen aus der Reihe der Ortschaftsräte; dann nahm der Rat den Jahresbericht der Abteilung Jugend und Soziales zur Kenntnis (Details siehe „Artikel zum Thema“).
Ortschaftsrat kritisiert Stadtplanungsamt
Ob „Gewerbegebiet Ottostraße zwischen Wolfartsweierer Straße und Autobahn“, „Sportpark Untere Hub“ oder verkehrliche Maßnahmen: Im Jahresgespräch mit dem Stadtplanungsamt ging es um Maßnahmen in Durlach. Die Räte ließen sich den Stand der aktuellen/geplanten Projekte in Durlach erläutern (Details siehe „Artikel zum Thema“). Besonders im Fokus standen dabei „Oberer Säuterich“, „Sportpark Untere Hub“ und weitere Projekte, die mitunter für viele Nachfragen sorgten. Kritik wurde von den Räten – über alle Fraktionen hinweg – am Stadtplanungsamt geäußert, schließlich seien viele Projekte in Durlach „seit Jahren wiederkehrende Themen“, die aber „nicht weiterkommen“. Als Beispiel wurde dabei der „Sportpark Untere Hub“ genannt: „Es kann nicht sein, dass jetzt der Vorschlag der Einstellung kommt“, so der Tenor der Räte.
Einstimmig zugestimmt wurde dem Bebauungsplan „Gewerbegebiet Ottostraße zwischen Wolfartsweierer Straße und Autobahn“ (TOP5) in der ersten Änderung wie auch der Informationsvorlage (TOP6) „Sanierungsgebiet Durlach-Aue – Zuschüsse für private Modernisierungen“. Hier kam der Vorschlag hinzu, Anregungen für Fassadenbegrünung zu geben.
Freilauffläche für Hunde
Durlach bekommt, nach einem Antrag der Freien Wähler, eine Hundefreilauffläche. Die Zahl der Hundebesitzer habe in Durlach zugenommen, viele der Hundebesitzer wünschten sich einen sicheren und geeigneten Platz, an dem sie ihre Hunde frei und ohne Leine spielen lassen können. Die Freien Wähler schlugen hierzu den Weg zwischen Wachhausstraße und Skaterplatz vor: Auf der einen Seite sei eine Zaunanlage des Kleingärtnervereins, auf der anderen Seite der Grünstreifen und eine Einzäunung zu den Firmen „Wertheimer“ und „Bobcat“. Nach angeregter Diskussion folgte das Gremium dem Vorschlag von Ortsvorsteherin Alexandra Ries, den Antrag zunächst als Versuch zu betrachten, da auch das Gartenbauamt keine Einwände habe. Man könne nach der Versuchszeit das Thema dann final behandeln. Der Rat stimmte dem knapp zu: 10 Stimmen für den Versuch, 9 dagegen. Nun werde die Fläche ausprobiert (Details siehe „Artikel zum Thema“).
In den Mitteilungen des Stadtamts und Anfragen ging es dazu um folgende Themen: Parkplätze Schlössleweg, Badener Straße bei der Tierarztpraxis / die erneut fehlenden Pfosten an der Absperrung Sebold- und Pfinzstraße / dem wohl geklauten Ortsteil-Schild Aue / Wohnmobil beim Pfinzbau, die offensichtlich dort länger stehen.













