Närrisch friedliche Fastnachtsumzüge – die Polizei zieht Bilanz

Polizei-Pferdestaffel. Archivfoto: cg

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Das Polizeipräsidium Karlsruhe und die Stadt Karlsruhe ziehen nach den Fastnachtsumzügen in Durlach (2. März) und Karlsruhe (4. März 2025) eine positive Bilanz.

Aus polizeilicher Sicht verliefen die Veranstaltungen überwiegend friedlich und insgesamt zufriedenstellend. Nach der Tat von Mannheim am 3. März 2025 erhöhte die Stadt Karlsruhe die Anzahl der Sicherheitsfahrzeuge an den Zufahrtstraßen in die Innenstadt und verstärkte somit nochmals die Sicherheitsvorkehrungen für die Besucherinnen und Besucher.

Nach Schätzungen des Veranstalters nahmen am vergangenen Sonntag rund 35.000 Besucherinnen und Besucher am Durlacher Fastnachtsumzug teil. In Karlsruhe fanden sich am Dienstag schätzungsweise 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Umzugsstrecke ein.

Ohne Störungen geht wohl leider nicht

Größere Ausschreitungen waren im Umfeld der Veranstaltungen jedoch ebenso wenig zu verzeichnen wie die Begehung schwerwiegender Straftaten. Gänzlich störungsfrei blieb es jedoch nicht. Bei den Fastnachtsveranstaltungen fielen zahlreiche Jugendliche mit übermäßigen Alkoholkonsum auf. Neben der Schlichtung von Streitigkeiten und Entschärfung von Konfliktsituationen, musste die Polizei wegen Körperverletzungen, Beleidigungen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und randalierender Personen einschreiten, mehrere Platzverweise aussprechen und Personen in Gewahrsam nehmen. Die Zahl der polizeilichen Einsätze sowie der festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bewegten sich aber insgesamt auf einem eher niedrigen Niveau.

Bilanz der Mutter

In Durlach verzeichnete die Polizei mehrere Flaschen- und Dosenwürfe stark alkoholisierter und aggressiver Jugendlicher am Rande der Umzugsstrecke. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Ein 14-Jähriger wurde von Polizeibeamten an seine Eltern überstellt, nachdem er zuvor mit Plastikkugeln einer Spielzeugpistole auf die eingesetzten Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Karlsruhe schoss.

Vorfälle bei der Tochter

Im Zusammenhang mit dem Karlsruher Umzug wurde ein 19-Jähriger festgestellt, der in der Nähe von Kindern und Jugendlichen offensichtlich Marihuana konsumierte. Bei der anschließenden Kontrolle des Mannes wurde neben der Droge auch eine geladene Schreckschusswaffe sichergestellt. Drei Jugendliche mussten auf Grund starker Alkoholisierung bis zur Überstellung an die Erziehungsberechtigten in Gewahrsam genommen werden. Im Anschluss an den Umzug fand auf dem Marktplatz eine Abschlussveranstaltung statt, die in der Spitze von rund 300 Zuschauern besucht war. Diese endete gegen 18:30 Uhr.

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