Die Rentnerin erhielt gegen 14 Uhr einen Anruf einer bislang unbekannten Täterin, welche sich als ihre Tochter ausgab und wohl unter Tränen von einem von ihr verursachten Verkehrsunfall berichtete. Ein zweiter Täter übernahm in der Folge das Telefongespräch und gab sich als angeblicher Polizist aus. Um eine Haftstrafe ihrer vermeintlichen Tochter zu verhindern, forderte er die Geschädigte zur Zahlung einer Kaution in Höhe von 87.000 Euro auf. Nachdem die 84-Jährige diesen Betrag nicht aufbringen konnte, bot sie die Aushändigung hochwertiger Münzen an. Eine vermeintliche Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft nahm die Wertgegenstände gegen 16 Uhr an der Haustür ihres Wohnhauses in der Straße „Auf dem Guggelensberg“ entgegen und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung
Die Abholerin soll etwa 20–25 Jahre alt, schlank, 1,55 m groß und ein mitteleuropäisches Erscheinungsbild gehabt haben. Sie trug wohl ein dunkles T-Shirt und eine dunkle Hose und hatte schulterlanges, schwarzes Haar.





















