Melchien tritt im Dezernat 3 – zuständig für Jugend, Familie, Soziales, Schulen, Sport, Bäder und Migrationsfragen – die Nachfolge von Dr. Martin Lenz (SPD) an, dessen Amtszeit nach 16 Jahren am 31. August endet.
Die neue Sozialbürgermeisterin hatte sich bei der Wahl im Gemeinderat deutlich gegen vier Mitbewerber durchgesetzt (siehe Artikel zum Thema). Der Oberbürgermeister schätze ihre ruhige Art, dennoch sei sie bei Themen beharrlich, prinzipientreu, engagiert aber auch bemüht für ein Miteinander für Karlsruhe: „Da erwarte ich spannende Diskussionen auf der Bürgermeisterbank.“
Melchien sei in Karlsruhe verwurzelt, dazu engagiert im Stadtteil, im Bürgerverein, der katholischen Kirche und im Stadtjugendausschuss. Das alles habe ihr Wirken in Karlsruhe geprägt, so der Oberbürgermeister bei der Amtseinführung mit Vereidigung und Unterschrift. „Im vollen Wissen, was kommt, gehe ich diese Aufgabe mit Freude an“, so Melchien. Sicherlich seien aktuell die Rahmenbedingungen in der Stadt etwas schwierig, aber für die Stadtgesellschaft sei es wichtig, dass man die anstehenden Aufgaben mit Empathie. Ehrlichkeit und Mut angehe. Es müsse zudem alles finanzierbar sein, dazu brauche es Mut bei den Herausforderungen: „Gutes bewahren, Prioritäten setzen – in einem guten Miteinander“, so die Studienrätin, die bislang an der Friedrich-List-Schule in Karlsruhe unterrichtete.



















